Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
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Elmo-Tours
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Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Heureka - Es ist vollbracht!
Nach kurzer Findungsphase hat sich der ambitionierte Amateurradsportverein Elmo-Tours personell neu aufgestellt. Auffällig: Das Team setzt beim Neuaufbau auf Kommunikation. So wurden mehrheitlich je zwei Fahrer einer Nation angeworben und auch die Nationen selbst bilden im Kern zwei Sprachgruppen. Im Team spricht man nun vornehmlich spanisch und deutsch.
Die spanischsprachige Fraktion wird angeführt von zwei jungen Bergpumas aus Ecuador: Jairo Pinto und Rigoberto Sabando. Mit ihren gerade einmal 21 Jahren sind beide noch unbeschriebene Blätter. Sie sollen künftig im Hochgebirge und insbesondere Sabando als versierter Nachwuchszeitfahrer auch durchaus bei Rundfahrten für Furore sorgen. Wie das im mitteldeutschen Jena ansässige Team ein entsprechendes Training gestalten möchte, bleibt derweil noch unbeantwortet. Man darf vermuten, dass man die beiden in Zukunft wohl des öfteren über die umliegenden Kernberge jagt. Als der Name Carapaz fiel, verfärbte sich Teamchef Elmo's Kopf puterrot und er drohte lautstark mit Interviewabbruch. Man hätte da "zwei Jungs gefunden und die sollen mal schön trainieren und kaum hier angekommen nicht so einen Quatsch eingeredet bekommen". Ob die Verwandschaftsgrade des Teamchefs bis zum Tegernsee reichen, konnte bis Redaktionsschluss noch nicht abschließend geklärt werden.
In der gleichen Sprachfamilie und ebenso jung aber eher auf hügeligeres Terrain spezialisiert präsentiert sich das kubanische Nachwuchsduo Donaldo und Dagoberto Pato. Die Brüder tauschten die Karibik gegen den Saalestrand ein, um im eurpäischen Radsport Fuß zu fassen und damit nicht zuletzt auch eine ökonomische Perspektive zu bekommen. Ob Elmo-Tours für die ambitionierten Kubaner dabei nur als Sprungbrett dienen soll oder ob sich der Wille zeigt, hier gemeinsam etwas aufzubauen, bleibt abzuwarten. Der Verein selbst betont den einwandfreien Charakter der beiden Joungsters, auch wenn mindestens Donaldo zuweilen der Schalk im Nacken sitzt, wie sich im ersten Trainingslager bereits herausstellte. Vielleicht doch eine Nähe zu den Namensvettern aus Entenhausen? El Pato bezeichnet im Spanischen die Ente (Anm. d. Red.).
Komplettiert wird die latein- und südamerikanische Fraktion durch den 24-jährigen Chilenen Arturo Calderon, der das Feld in flachen Streckenabschnitten zusammenhalten soll, maßgeblich aber für Hilfsarbeiten verpflichtet wurde. Er hält den chilenischen Rekord für die Anzahl von zur gleichen Zeit über 500m getragenen Wasserflaschen. Sachen gibts...
Kernstück der eher deutschsprachigen Fraktion ist der ebensfalls 24-jährige, extroverierte Hügelsprinter Götz - die Rampensau - Ulrich, dem es zwar gegenüber der Weltspitze zweifelsfrei noch an Endgeschwindigkeit fehlt, der aber in der Vergangenheit durchaus eine für Sprinter nicht allseits übliche Kletterfestigkeit zeigen konnte und sich - so hofft man zumindest imTeam - auch künftig bei kleineren Rampen im vorderen Feld festbeißen soll. Auch setzt das Team auf diese Stärke bei Sprintetappen mit leicht ansteigendem Schlusskilometern. Wie wertvoll diese Eigeschaft letztlich wirklich sein kann, wird der Rennkalender zeigen. Die Nachfrage, ob sein Spitzname von seiner Kletterfestigkeit rührt oder seine Wurzeln doch charakterlicher Natur sind, moderierten sowohl Team als auch Ulrich selbst mit einem Augenzwinkern ab, wobei das Auge des Teamchefs nach dem Ausbruch zu Interviewbeginn ohnehin noch angsteinflößend zuckte. Kurios zudem: Ulrich ist zwar weder verwandt noch verschwägert mit seinem prominenten Namensvetter (geübte Leser konnten es sicher bereits am fehlenden zweiten L erahnen), erlernte das Radfahren aber wie dieser beim heutigen PSV Rostock, zu Ullrichs Zeiten noch SG Dynamo Rostock. Ihm zur Seite steht der 25-jährige Stefan Zander, der sich seine Sporen ebenfalls im Rostocker Nachwuchsteam verdiente und charakterlich eher den Ruhepol des Duos darstellt. Er soll den jungen Ulrich unterstützen, ist aber sicherlich im passenden Geländer auch ein Kandidat für Fluchtgruppen. Das Team baut hier auf die Vertrautheit der beiden, sodass keine wertvolle Trainingszeit für teambildende Maßnahmen notwendig ist, sondern von Beginn an gemeinsam am Leistungslimit gearbeitet werden kann. Die frühen Trainingserfolge, die sich bereits kurz nach den Verpflichtungen der beiden einstellten, bestätigten diese Strategie.
Dem Norddeutschen recht nah, ist das Dänische. Und so blieb auch bei Elmo-Tours die gute Nachwuchsarbeit im dänischen Verband nicht unbemerkt, Dort brachte man zuletzt ja Superstars wie Toursieger Jonas Vingegaard oder Klassikerspezialist Mads Pedersen hervor. Mit dem 23-jährigen Uffe Lauritsen stößt ein Fahrer zum Team, der bereits in jungen Jahren in der Lage sein kann, das Feld auf lange Strecke hin zusammenzuhalten und gleichzeitig noch Entwicklungspotentiale verspricht. Sein ein Jahr jüngerer Landsmann Oskar Gregersen ist aufgrund seiner fast schon chronischen Regenerationsprobleme - ohne die der talentierte Nachwuchs-Puncheur sicherlich auch für Teams höherer Divisionen interessant gewesen wäre - eher ein potentieller Etappenjäger, als ein Rundfahrer. Mindestens aufgrund seiner Abfahrtskünste ist Oskar sicherlich ein Fahrer, den es zu beobachten gilt und auf dessen Entwicklung man sich in Jena freut.
Komplettiert wird das Team durch den weißrussischen Puncheur Ed Woila. Mit seinen 27-Jahren ist er der Veteran im Team und soll einerseits den jungen Bergfahrern in harten Etappen so lang möglich zur Seite stehen und andererseits bei entsprechendem Gelände und Rennverlauf Hügelsprints vorbereiten. Nicht zuletzt aufgrund seiner hauseigenen Angriffslust und Fähigkeiten ist die Erwartung an aber auch, selbst aktiv im Renngeschehen in Erscheinung zu treten.
Elmo-Tours präsentiert sich nach dem Neustart also als junges Team. Zwar noch ohne ausgewiesenen sofortigen Kapitän oder Zielfahrer, dafür aber nun mit dem langersehnten Fokus auf Talententwicklung und damit einem klaren Blick in die Zukunft. Dieses Versäumins der ersten Teamzusammenstellung nach der Reaktivierung der zehn Jahre ruhenden Teamlizenz, konnte somit endlich nachgeholt werden. Größer als das damit verbundene Risiko, welches auf dem schwierigen Amateurmarkt so spät im Frühjahr und angesichts der übermächtigen Konkurrenz unumgänglich schien, scheinen nur noch die Ambitionen des Teams. So möchte man, insbesondere den jungen Fahrern aus Mittel- und Südamerika zwar ausreichend Ruhe und Zeit zur Eingewöhnung und Entwicklung geben, erhofft sich aber durchaus erste vordere Platzierungen in den Jungfahrerwertungen der anstehenden Frühjahrsrundfahrten.
So lasset das Abenteuer beginnen - selbsverständlich nur, insofern niemand sein Taschentuch vergessen hat.
Nach kurzer Findungsphase hat sich der ambitionierte Amateurradsportverein Elmo-Tours personell neu aufgestellt. Auffällig: Das Team setzt beim Neuaufbau auf Kommunikation. So wurden mehrheitlich je zwei Fahrer einer Nation angeworben und auch die Nationen selbst bilden im Kern zwei Sprachgruppen. Im Team spricht man nun vornehmlich spanisch und deutsch.
Die spanischsprachige Fraktion wird angeführt von zwei jungen Bergpumas aus Ecuador: Jairo Pinto und Rigoberto Sabando. Mit ihren gerade einmal 21 Jahren sind beide noch unbeschriebene Blätter. Sie sollen künftig im Hochgebirge und insbesondere Sabando als versierter Nachwuchszeitfahrer auch durchaus bei Rundfahrten für Furore sorgen. Wie das im mitteldeutschen Jena ansässige Team ein entsprechendes Training gestalten möchte, bleibt derweil noch unbeantwortet. Man darf vermuten, dass man die beiden in Zukunft wohl des öfteren über die umliegenden Kernberge jagt. Als der Name Carapaz fiel, verfärbte sich Teamchef Elmo's Kopf puterrot und er drohte lautstark mit Interviewabbruch. Man hätte da "zwei Jungs gefunden und die sollen mal schön trainieren und kaum hier angekommen nicht so einen Quatsch eingeredet bekommen". Ob die Verwandschaftsgrade des Teamchefs bis zum Tegernsee reichen, konnte bis Redaktionsschluss noch nicht abschließend geklärt werden.
In der gleichen Sprachfamilie und ebenso jung aber eher auf hügeligeres Terrain spezialisiert präsentiert sich das kubanische Nachwuchsduo Donaldo und Dagoberto Pato. Die Brüder tauschten die Karibik gegen den Saalestrand ein, um im eurpäischen Radsport Fuß zu fassen und damit nicht zuletzt auch eine ökonomische Perspektive zu bekommen. Ob Elmo-Tours für die ambitionierten Kubaner dabei nur als Sprungbrett dienen soll oder ob sich der Wille zeigt, hier gemeinsam etwas aufzubauen, bleibt abzuwarten. Der Verein selbst betont den einwandfreien Charakter der beiden Joungsters, auch wenn mindestens Donaldo zuweilen der Schalk im Nacken sitzt, wie sich im ersten Trainingslager bereits herausstellte. Vielleicht doch eine Nähe zu den Namensvettern aus Entenhausen? El Pato bezeichnet im Spanischen die Ente (Anm. d. Red.).
Komplettiert wird die latein- und südamerikanische Fraktion durch den 24-jährigen Chilenen Arturo Calderon, der das Feld in flachen Streckenabschnitten zusammenhalten soll, maßgeblich aber für Hilfsarbeiten verpflichtet wurde. Er hält den chilenischen Rekord für die Anzahl von zur gleichen Zeit über 500m getragenen Wasserflaschen. Sachen gibts...
Kernstück der eher deutschsprachigen Fraktion ist der ebensfalls 24-jährige, extroverierte Hügelsprinter Götz - die Rampensau - Ulrich, dem es zwar gegenüber der Weltspitze zweifelsfrei noch an Endgeschwindigkeit fehlt, der aber in der Vergangenheit durchaus eine für Sprinter nicht allseits übliche Kletterfestigkeit zeigen konnte und sich - so hofft man zumindest imTeam - auch künftig bei kleineren Rampen im vorderen Feld festbeißen soll. Auch setzt das Team auf diese Stärke bei Sprintetappen mit leicht ansteigendem Schlusskilometern. Wie wertvoll diese Eigeschaft letztlich wirklich sein kann, wird der Rennkalender zeigen. Die Nachfrage, ob sein Spitzname von seiner Kletterfestigkeit rührt oder seine Wurzeln doch charakterlicher Natur sind, moderierten sowohl Team als auch Ulrich selbst mit einem Augenzwinkern ab, wobei das Auge des Teamchefs nach dem Ausbruch zu Interviewbeginn ohnehin noch angsteinflößend zuckte. Kurios zudem: Ulrich ist zwar weder verwandt noch verschwägert mit seinem prominenten Namensvetter (geübte Leser konnten es sicher bereits am fehlenden zweiten L erahnen), erlernte das Radfahren aber wie dieser beim heutigen PSV Rostock, zu Ullrichs Zeiten noch SG Dynamo Rostock. Ihm zur Seite steht der 25-jährige Stefan Zander, der sich seine Sporen ebenfalls im Rostocker Nachwuchsteam verdiente und charakterlich eher den Ruhepol des Duos darstellt. Er soll den jungen Ulrich unterstützen, ist aber sicherlich im passenden Geländer auch ein Kandidat für Fluchtgruppen. Das Team baut hier auf die Vertrautheit der beiden, sodass keine wertvolle Trainingszeit für teambildende Maßnahmen notwendig ist, sondern von Beginn an gemeinsam am Leistungslimit gearbeitet werden kann. Die frühen Trainingserfolge, die sich bereits kurz nach den Verpflichtungen der beiden einstellten, bestätigten diese Strategie.
Dem Norddeutschen recht nah, ist das Dänische. Und so blieb auch bei Elmo-Tours die gute Nachwuchsarbeit im dänischen Verband nicht unbemerkt, Dort brachte man zuletzt ja Superstars wie Toursieger Jonas Vingegaard oder Klassikerspezialist Mads Pedersen hervor. Mit dem 23-jährigen Uffe Lauritsen stößt ein Fahrer zum Team, der bereits in jungen Jahren in der Lage sein kann, das Feld auf lange Strecke hin zusammenzuhalten und gleichzeitig noch Entwicklungspotentiale verspricht. Sein ein Jahr jüngerer Landsmann Oskar Gregersen ist aufgrund seiner fast schon chronischen Regenerationsprobleme - ohne die der talentierte Nachwuchs-Puncheur sicherlich auch für Teams höherer Divisionen interessant gewesen wäre - eher ein potentieller Etappenjäger, als ein Rundfahrer. Mindestens aufgrund seiner Abfahrtskünste ist Oskar sicherlich ein Fahrer, den es zu beobachten gilt und auf dessen Entwicklung man sich in Jena freut.
Komplettiert wird das Team durch den weißrussischen Puncheur Ed Woila. Mit seinen 27-Jahren ist er der Veteran im Team und soll einerseits den jungen Bergfahrern in harten Etappen so lang möglich zur Seite stehen und andererseits bei entsprechendem Gelände und Rennverlauf Hügelsprints vorbereiten. Nicht zuletzt aufgrund seiner hauseigenen Angriffslust und Fähigkeiten ist die Erwartung an aber auch, selbst aktiv im Renngeschehen in Erscheinung zu treten.
Elmo-Tours präsentiert sich nach dem Neustart also als junges Team. Zwar noch ohne ausgewiesenen sofortigen Kapitän oder Zielfahrer, dafür aber nun mit dem langersehnten Fokus auf Talententwicklung und damit einem klaren Blick in die Zukunft. Dieses Versäumins der ersten Teamzusammenstellung nach der Reaktivierung der zehn Jahre ruhenden Teamlizenz, konnte somit endlich nachgeholt werden. Größer als das damit verbundene Risiko, welches auf dem schwierigen Amateurmarkt so spät im Frühjahr und angesichts der übermächtigen Konkurrenz unumgänglich schien, scheinen nur noch die Ambitionen des Teams. So möchte man, insbesondere den jungen Fahrern aus Mittel- und Südamerika zwar ausreichend Ruhe und Zeit zur Eingewöhnung und Entwicklung geben, erhofft sich aber durchaus erste vordere Platzierungen in den Jungfahrerwertungen der anstehenden Frühjahrsrundfahrten.
So lasset das Abenteuer beginnen - selbsverständlich nur, insofern niemand sein Taschentuch vergessen hat.
Last edited by Elmo-Tours on Fri Mar 06, 2026 12:41 am, edited 1 time in total.
Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Gut geschrieben. Viel Spaß und Erfolg mit den neuen Fahrern
RV Allagen. Qualität seit 2006. Erfolg seit 2006.
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Elmo-Tours
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Lieber Allagen,
ausdrücklichen Dank und nochmals ausdrücklichen Dank!
Geglückter Neustart in Kroatien!
Am gestrigen Donnerstag stand die heißersehnte Premiere des neu zusammengewürfelten Team Elmo-Tours an. Nach dem ersten äußerst erfolgreichen Kurz-Trainingslager im Thüringer Wald, in dem sich sowohl die Mehrzahl der jungen Fahrer, als auch der Staff zum ersten Mal begegnete, versagte der unerbittliche Rennkalender ein längeres aufeinander einschwören und warf die ambitionierte Truppe - denn ob nach so kurzer Kennenlernzeit bereits von einem Team gesprochen werden kann, sei zumindest vorsichtig infrage gestellt - direkt ins kalte Wasser der kroatische Riviera.
So startete das traditionsreiche aber durch Sponsorenverlust in den letzten Jahren schwer gebeutelte Team nach der personellen Generalüberholung mit gleich 7 neuen Gesichtern beim UMAG-Classic in Kroatien. Zwar blieb den mit immerhin vier fast vollen Wohnwagen mitgereisten Fans aufgrund des flachen Terrains des Rennens zunächst noch der Blick auf Jairo Pinto und Rigoberto Sabando, die beiden neuen Bergpumas aus Ecuador verwehrt, andere Neuverpflichtungen konnten aber bereits Sympathiepunkte einfahren.
So prägten insbesondere der 23-jährige Uffe Lauritsen und Routinier Ed Woila das Renngeschehen, nachdem sie sich an Kilometer 3 mit einem beherzten und gut koordinierten Angriff vom Feld absetzten und zur Spitzengruppe aufschließen konnten. Die nun 6-Fahrer große Gruppe arbeitete toll zusammen und konnte erst wenige Kilometer vor Schluss wieder vom Feld geschluckt werden. Insbesondere der junge Lauritsen ließ aufblitzen, wie wertvoll er für das Team in Zukunft werden kann und brillierte mit großer Tempofestigkeit entlang der malerischen kroatischen Küste.
Doch auch wenn die Flucht letztlich nicht von Erfolg gekrönt war, gelang es dem Team - über weite Strecken hat es sich dann doch als solches präsentiert - ihre Rampensau Götz Ulrich aus dem Wind zu nehmen und fürs Finale in eine gute Position zu bringen. Was dem Team an Anfahrern fehlt, konnte Ulrich wenigstens gestern durch Rennintelligenz wettmachen. Auf sich allein gestellt gelang es ihm, sich clever im Feld zu positionieren und sich für den Schlusspurt ein vielversprechendes Hinterrad zu schnappen. Am Ende steht ein respektabler 9. Platz und damit die erste Top10 Platzierung zu Buche. Besser geht immer aber angesichts dessen, wo das Team herkommt und wo es gerade steht, macht das Ergebnis trotz aller Baustellen Mut für die kommenden Rennen.
Die mitgereisten Fans jedenfalls hatten sichtlich Spaß, vielleicht aber auch eher bei der verdienten Abkühlung in der Adria.
ausdrücklichen Dank und nochmals ausdrücklichen Dank!
Geglückter Neustart in Kroatien!
Am gestrigen Donnerstag stand die heißersehnte Premiere des neu zusammengewürfelten Team Elmo-Tours an. Nach dem ersten äußerst erfolgreichen Kurz-Trainingslager im Thüringer Wald, in dem sich sowohl die Mehrzahl der jungen Fahrer, als auch der Staff zum ersten Mal begegnete, versagte der unerbittliche Rennkalender ein längeres aufeinander einschwören und warf die ambitionierte Truppe - denn ob nach so kurzer Kennenlernzeit bereits von einem Team gesprochen werden kann, sei zumindest vorsichtig infrage gestellt - direkt ins kalte Wasser der kroatische Riviera.
So startete das traditionsreiche aber durch Sponsorenverlust in den letzten Jahren schwer gebeutelte Team nach der personellen Generalüberholung mit gleich 7 neuen Gesichtern beim UMAG-Classic in Kroatien. Zwar blieb den mit immerhin vier fast vollen Wohnwagen mitgereisten Fans aufgrund des flachen Terrains des Rennens zunächst noch der Blick auf Jairo Pinto und Rigoberto Sabando, die beiden neuen Bergpumas aus Ecuador verwehrt, andere Neuverpflichtungen konnten aber bereits Sympathiepunkte einfahren.
So prägten insbesondere der 23-jährige Uffe Lauritsen und Routinier Ed Woila das Renngeschehen, nachdem sie sich an Kilometer 3 mit einem beherzten und gut koordinierten Angriff vom Feld absetzten und zur Spitzengruppe aufschließen konnten. Die nun 6-Fahrer große Gruppe arbeitete toll zusammen und konnte erst wenige Kilometer vor Schluss wieder vom Feld geschluckt werden. Insbesondere der junge Lauritsen ließ aufblitzen, wie wertvoll er für das Team in Zukunft werden kann und brillierte mit großer Tempofestigkeit entlang der malerischen kroatischen Küste.
Doch auch wenn die Flucht letztlich nicht von Erfolg gekrönt war, gelang es dem Team - über weite Strecken hat es sich dann doch als solches präsentiert - ihre Rampensau Götz Ulrich aus dem Wind zu nehmen und fürs Finale in eine gute Position zu bringen. Was dem Team an Anfahrern fehlt, konnte Ulrich wenigstens gestern durch Rennintelligenz wettmachen. Auf sich allein gestellt gelang es ihm, sich clever im Feld zu positionieren und sich für den Schlusspurt ein vielversprechendes Hinterrad zu schnappen. Am Ende steht ein respektabler 9. Platz und damit die erste Top10 Platzierung zu Buche. Besser geht immer aber angesichts dessen, wo das Team herkommt und wo es gerade steht, macht das Ergebnis trotz aller Baustellen Mut für die kommenden Rennen.
Die mitgereisten Fans jedenfalls hatten sichtlich Spaß, vielleicht aber auch eher bei der verdienten Abkühlung in der Adria.
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Chemnitz Pro Cycling Team
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Toller erster Beitrag. Viel Erfolg!
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Elmo-Tours
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Auch dir ganz herzlichen Dank für beides und Grüße nach Chemnitz!
Rennbericht, 06.03.2026: ETR Vilnius - Alytus: Außer Spesen nix gewesen
Nach dem gestrigen Achtungserfolg, galt es noch am Abend schnurstracks zusammenzupacken und von der kroatischen Riviera in Richtung Litauen weiterzuziehen. Dort stand ein weiteres Eintagesrennen an. Von Vilnius aus gings gen Süden mit Zielankunft im grünen Alytus.
Diese Idee hatte das Team jedoch nicht exklusiv. So gestaltete sich das Fahrerfeld diesmal ungleich stärker, insbesondere hinsichtlich der Sprintteams. Von Beginn an spürbar war das Interesse im Feld, das Rennen im Massensprint zu entscheiden. Der Versuch voin Team Confidential Era, das ohne nominellen Sprinter angereist war, mit gleich 4 Fahrern früh das Glück in der Flucht zu suchen, sorgte für einen nervösem Start. Direkt war das Feld alarmiert, die am ersten Kilometer attackierende Gruppe an der kurzen Leine zu halten. Entsprechend war es dieser auch nicht möglich auf Stefan Zander und Oskar Gregersen aus dem Team Elmo-Tours zu warten. Die hatten ihrerseits eine kleine Rampe an Kilometer 2 zur Attacke genutzt und konnten sie sich auch kurz vom Feld absetzen, aber eben nicht mehr auf die Gruppe auffahren, die aufgrund der beharrlichen frühen Tempoarbeit im Peloton bereits voll im Tempo stand. Manchmal soll's einfach nicht sein.
Letztlich kam es, wie es kommen musste und nach einem für Team Elmo ereignisarmen Rennen fand man sich im Massensprint wieder. Götz Ulrich war also gefragt. Dieser fand zwar mit Jonathan Diaby (Team Hitdorf Cycling) ein gutes Hinterrad, letztlich fehlte es ihm aber im unübersichtlichen und von zahlreichen starken Sprintzügen dominierten Schlusssprint etwas an Fortune und Endgeschwindigkeit. Vielleicht steckten ihm auch die Reisestrapazen noch etwas in den Knochen. Wirklich weit nach vorn, gings heute jedenfalls nicht. Am Ende landete Ulrich als nominell dreißigst-stärkster Sprinter auf Platz 29. Im Kern also ein leistungsgerechtes Ergebnis, wenngleich mit einem 29. Platz natürlich niemand im Team so wirklich zufrieden ist. Vielleicht darf hier aber auch in der sportlichen Leitung des Teams nochmal überlegt werden, ob für kleine Erfolgserlebnisse nicht ein Feld 2 Rennen angebrachter gewesen wäre. Denn im großen Teich der zahlreichen Division 1-3 Fische schwimmt es sich mit den aktuell noch notwendigen Schwimmflügeln doch noch recht holprig.
Team Elmo wünscht allen bei der Strade Bianche starteten Teams viel Spaß und Erfolg und nutzt das Wochenende seinerseits eher nochmal für ein kleines Trainingslager in der Toskana.
Gute Fahrt!
Rennbericht, 06.03.2026: ETR Vilnius - Alytus: Außer Spesen nix gewesen
Nach dem gestrigen Achtungserfolg, galt es noch am Abend schnurstracks zusammenzupacken und von der kroatischen Riviera in Richtung Litauen weiterzuziehen. Dort stand ein weiteres Eintagesrennen an. Von Vilnius aus gings gen Süden mit Zielankunft im grünen Alytus.
Diese Idee hatte das Team jedoch nicht exklusiv. So gestaltete sich das Fahrerfeld diesmal ungleich stärker, insbesondere hinsichtlich der Sprintteams. Von Beginn an spürbar war das Interesse im Feld, das Rennen im Massensprint zu entscheiden. Der Versuch voin Team Confidential Era, das ohne nominellen Sprinter angereist war, mit gleich 4 Fahrern früh das Glück in der Flucht zu suchen, sorgte für einen nervösem Start. Direkt war das Feld alarmiert, die am ersten Kilometer attackierende Gruppe an der kurzen Leine zu halten. Entsprechend war es dieser auch nicht möglich auf Stefan Zander und Oskar Gregersen aus dem Team Elmo-Tours zu warten. Die hatten ihrerseits eine kleine Rampe an Kilometer 2 zur Attacke genutzt und konnten sie sich auch kurz vom Feld absetzen, aber eben nicht mehr auf die Gruppe auffahren, die aufgrund der beharrlichen frühen Tempoarbeit im Peloton bereits voll im Tempo stand. Manchmal soll's einfach nicht sein.
Letztlich kam es, wie es kommen musste und nach einem für Team Elmo ereignisarmen Rennen fand man sich im Massensprint wieder. Götz Ulrich war also gefragt. Dieser fand zwar mit Jonathan Diaby (Team Hitdorf Cycling) ein gutes Hinterrad, letztlich fehlte es ihm aber im unübersichtlichen und von zahlreichen starken Sprintzügen dominierten Schlusssprint etwas an Fortune und Endgeschwindigkeit. Vielleicht steckten ihm auch die Reisestrapazen noch etwas in den Knochen. Wirklich weit nach vorn, gings heute jedenfalls nicht. Am Ende landete Ulrich als nominell dreißigst-stärkster Sprinter auf Platz 29. Im Kern also ein leistungsgerechtes Ergebnis, wenngleich mit einem 29. Platz natürlich niemand im Team so wirklich zufrieden ist. Vielleicht darf hier aber auch in der sportlichen Leitung des Teams nochmal überlegt werden, ob für kleine Erfolgserlebnisse nicht ein Feld 2 Rennen angebrachter gewesen wäre. Denn im großen Teich der zahlreichen Division 1-3 Fische schwimmt es sich mit den aktuell noch notwendigen Schwimmflügeln doch noch recht holprig.
Team Elmo wünscht allen bei der Strade Bianche starteten Teams viel Spaß und Erfolg und nutzt das Wochenende seinerseits eher nochmal für ein kleines Trainingslager in der Toskana.
Gute Fahrt!
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Elmo-Tours
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 08.03.2026: GP Antwerpen – Brüssel: Die Formkurve stimmt
vom ernüchternden Intermezzo in Litauen und dem anschließenden Kurztrainingslager in der Toskana ging's am Sonntag weiter nach Belgien.
Erfolgreicher als noch vor wenigen Tagen suchte vom Startschuss weg Stefan Zander sein Glück in der Flucht. Nach wenigen Kilometern nahmen sich daran 8 weitere Fahrer ein Beispiel. Zander, in all seinem Großmut, wartete und beschied ihnen die Ehre, an seiner Seite fahren zu dürfen. So rollte es sich von da aus gemeinsam recht unaufgeregt erst gen Südosten in Richtung Hasselt und von da aus weiter gen Südwesten in Richtung Brüssel.
Lange sah es nach dem klassischen Verlauf einer Sprintetappe aus, in der eine Gruppe an der langen Leine gehalten wird, um letztlich doch kurz vorm Ziel geholt zu werden. Doch nicht so diesmal. An Kilometer 155 attackierte eine weitere Gruppe, gespickt mit starken Flachfahrern. Ed Woila – der gerade erst erfolgreich vor Gericht seine Staatsbürgerschaft verteidigen konnte – hatte den richtigen Riecher, der Gruppe zu folgen. Nach Auflösungserscheinungen in der immer noch mit komfortablen Vorsprung vorweg rasenden Spitzengruppe, schlossen die Verfolger auf. Aus dieser nun 19 Fahrer starken neuen Spitzengruppe attackierten 3km vor Schluss erneut 7 Fahrer – darunter wieder Ed Woila. Dieser fuhr die Gruppe im Alleingang ins Ziel, zog dann aber beim Sprint den Kürzeren: Rang 5. Zander, der lange im Wind gestanden hatte, landete noch auf Rang 11. Ein Ergebnis, mit dem Teamchef Elmo sehr zufrieden sein dürfte und ein erneutes kleines Achtungszeichen, das mit den Thüringern zu rechnen ist.
vom ernüchternden Intermezzo in Litauen und dem anschließenden Kurztrainingslager in der Toskana ging's am Sonntag weiter nach Belgien.
Erfolgreicher als noch vor wenigen Tagen suchte vom Startschuss weg Stefan Zander sein Glück in der Flucht. Nach wenigen Kilometern nahmen sich daran 8 weitere Fahrer ein Beispiel. Zander, in all seinem Großmut, wartete und beschied ihnen die Ehre, an seiner Seite fahren zu dürfen. So rollte es sich von da aus gemeinsam recht unaufgeregt erst gen Südosten in Richtung Hasselt und von da aus weiter gen Südwesten in Richtung Brüssel.
Lange sah es nach dem klassischen Verlauf einer Sprintetappe aus, in der eine Gruppe an der langen Leine gehalten wird, um letztlich doch kurz vorm Ziel geholt zu werden. Doch nicht so diesmal. An Kilometer 155 attackierte eine weitere Gruppe, gespickt mit starken Flachfahrern. Ed Woila – der gerade erst erfolgreich vor Gericht seine Staatsbürgerschaft verteidigen konnte – hatte den richtigen Riecher, der Gruppe zu folgen. Nach Auflösungserscheinungen in der immer noch mit komfortablen Vorsprung vorweg rasenden Spitzengruppe, schlossen die Verfolger auf. Aus dieser nun 19 Fahrer starken neuen Spitzengruppe attackierten 3km vor Schluss erneut 7 Fahrer – darunter wieder Ed Woila. Dieser fuhr die Gruppe im Alleingang ins Ziel, zog dann aber beim Sprint den Kürzeren: Rang 5. Zander, der lange im Wind gestanden hatte, landete noch auf Rang 11. Ein Ergebnis, mit dem Teamchef Elmo sehr zufrieden sein dürfte und ein erneutes kleines Achtungszeichen, das mit den Thüringern zu rechnen ist.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 09.03.2026: Tirreno 1a tappa: Lido di Camaiore TUDOR ITT
Paukenschlag zum Debut!
Zur Auftaktetappe des diesjährigen Tirenno Adriatico wurden erstmals die ecuadorianischen Bergpumas auf die Welt und das Feld losgelassen...und sie waren hungrig! So stachen in einer ingesamt starken Manschaftsleistung vor allem Jairo Pinto mit einem tollen 15 Platz, sowie Rigoberto Sabando heraus, der sogar auf Platz 4 ins Ziel kam. Damit hat er nicht nur eindrucksvoll aufblitzen lassen, was man beim Team Elmo da vielleicht für ein Juwel in den ecuadorianischen Anden gefunden haben könnte, er belohnt sich mit dieser starken Debutleistung auch selbst mit seinem ersten Wertungs-Trikot und darf morgen als Führender in der Nachwuchswertung in Weiß an die Startlinie rollen.
Weiter so Jungs, pflückt die Knospen, bis es nicht mehr geht!
Paukenschlag zum Debut!
Zur Auftaktetappe des diesjährigen Tirenno Adriatico wurden erstmals die ecuadorianischen Bergpumas auf die Welt und das Feld losgelassen...und sie waren hungrig! So stachen in einer ingesamt starken Manschaftsleistung vor allem Jairo Pinto mit einem tollen 15 Platz, sowie Rigoberto Sabando heraus, der sogar auf Platz 4 ins Ziel kam. Damit hat er nicht nur eindrucksvoll aufblitzen lassen, was man beim Team Elmo da vielleicht für ein Juwel in den ecuadorianischen Anden gefunden haben könnte, er belohnt sich mit dieser starken Debutleistung auch selbst mit seinem ersten Wertungs-Trikot und darf morgen als Führender in der Nachwuchswertung in Weiß an die Startlinie rollen.
Weiter so Jungs, pflückt die Knospen, bis es nicht mehr geht!
Last edited by Elmo-Tours on Tue Mar 17, 2026 12:20 pm, edited 1 time in total.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 10.03.2026: Tirreno 2a tappa: Camaiore - San Gimignano
Schadensbegrenzung nach großem Kampf
Der zweite Tourtag führte kräftezehrende 206 Kilometer durch die Toskana. Der frühen Fluchtgruppe, die fast 150km bestand hatte, hielt sich das Team heute fern. Es galt schließlich das Weiße Trikot von Rigoberto Sabando zu verteidigen. Als 58km und nochmals 25km vor der Zielankunft im schönen Örtchen San Gimignano hart gesiebt wurde, war das Team gefragt. Jairo Pinto konnte sich zunächst sogar im Peloton halten, doch Sabando - am Berg etwas schwächer als Pinto - fiel zurück. Im Team war man aber aufmerksam und ließ ihn nicht allein. Insbesondere Ed Woila und Dagoberto Pato zeigten Nehmerqualitäten und standen über 20km mit Vollgas im Wind, um die Lücke zu schließen. Zwar gelang dies nicht, die Spitzengruppe konnte ihren Vorsprung dank dieser harten Tempoarbeit aber auch nicht ausbauen.
Als 5km vor Schluss die vorletzte kopfsteingepflasterte Rampe anstand und nun auch Woila abreißen lassen musste, wartete Pinto auf Sabando und beide fuhren gemeinsam ins Ziel. Am Ende stehen zwar 61 Sekunden Rückstand zum Tagessieger Aomine (Team Pokemontari) aber das Weiße Trikot bleibt einen weiteren Tag beim Team Elmo-Tours.
Kaum waren alle von der Rolle runter, dröhnte aus dem Mannschaftsbus Götz die Rampensau Ulrich - der nebenbei auch spät im Rennen noch helfend an Sabandos Seite stand - mit seiner etwas schiefen aber durchaus mitreißenden Interpretation von Tom Petty's Klassiker...
♫♫ Hey baby, there ain't no easy way out
Hey I will stand my ground
And I won't back down ♫♫
Schlechte Stimmung oder ein dysfunktionales Team klingt anders, ein guter Sänger auch!
Schadensbegrenzung nach großem Kampf
Der zweite Tourtag führte kräftezehrende 206 Kilometer durch die Toskana. Der frühen Fluchtgruppe, die fast 150km bestand hatte, hielt sich das Team heute fern. Es galt schließlich das Weiße Trikot von Rigoberto Sabando zu verteidigen. Als 58km und nochmals 25km vor der Zielankunft im schönen Örtchen San Gimignano hart gesiebt wurde, war das Team gefragt. Jairo Pinto konnte sich zunächst sogar im Peloton halten, doch Sabando - am Berg etwas schwächer als Pinto - fiel zurück. Im Team war man aber aufmerksam und ließ ihn nicht allein. Insbesondere Ed Woila und Dagoberto Pato zeigten Nehmerqualitäten und standen über 20km mit Vollgas im Wind, um die Lücke zu schließen. Zwar gelang dies nicht, die Spitzengruppe konnte ihren Vorsprung dank dieser harten Tempoarbeit aber auch nicht ausbauen.
Als 5km vor Schluss die vorletzte kopfsteingepflasterte Rampe anstand und nun auch Woila abreißen lassen musste, wartete Pinto auf Sabando und beide fuhren gemeinsam ins Ziel. Am Ende stehen zwar 61 Sekunden Rückstand zum Tagessieger Aomine (Team Pokemontari) aber das Weiße Trikot bleibt einen weiteren Tag beim Team Elmo-Tours.
Kaum waren alle von der Rolle runter, dröhnte aus dem Mannschaftsbus Götz die Rampensau Ulrich - der nebenbei auch spät im Rennen noch helfend an Sabandos Seite stand - mit seiner etwas schiefen aber durchaus mitreißenden Interpretation von Tom Petty's Klassiker...
♫♫ Hey baby, there ain't no easy way out
Hey I will stand my ground
And I won't back down ♫♫
Schlechte Stimmung oder ein dysfunktionales Team klingt anders, ein guter Sänger auch!
Last edited by Elmo-Tours on Tue Mar 17, 2026 12:19 pm, edited 1 time in total.
Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Man liest das gerne mit. Weiter so! Glückwunsch zum Nachwuchstrikot
RV Allagen. Qualität seit 2006. Erfolg seit 2006.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Lieber Allagen, erneut ausdrücklichen Dank, das freut mich sehr!
Rennbericht 11.03.2026: Tirreno 3a tappa: Cortona - Magliano dé Marsi
Mixed Feelings in der Mixed Zone
Die dritte Etappe des Tirenno Adriatico 2026 stand ganz im Zeichen der Zahl 221...§ 221 des deutschen Strafgesetzbuchs regelt den Tatbestand der Aussetzung. Dabei wird bestraft, wer einen Menschen in eine hilflose Lage versetzt oder ihn als Obhutspflichtiger im Stich lässt. Noch im Teambus vor Rennstart war man sich im Team Elmo-Tours ungeteilt einig, dass das auf der 221 Kilometer langen Etappe auf keinen Fall das Schicksal von Rigoberto Sabando werden wird. Schließlich durfte der Youngster als Führender in der Nachwuchswertung zum zweiten Mal in Folge im Weißen Trikot an den Start gehen.
So hielt man sich wie schon am Vortag aus jeglichen Fluchtversuchen raus und fokussierte sich im Peloton geschlossen auf das übergeordnete Ziel: ein dritter Tag in Weiß - Ein dritter Tag in einem Wertungstrikot für das unterklassige, nominell gar kleinste Team im Feld. Die Ausreißer rissen aus und die Verfolger verfolgten - es war ein Radrennen. Die ersten kleineren Siebversuche ab Kilometer 129 konnte das Team gut weckstecken, die abgehängten Gregersen, Calderon, Lauritsen und Pato fuhren schnell wieder auf. Nach dem finalen Sieb fielen sie dann aber endgültig ab und man verblieb mit 5 Fahrern im Peloton, darunter beide Bergpumas und erfreulicherweise auch Hügelsprinter Götz Ulrich. Ein letzter beherzter Angriff des japanischen Duos Midorima und Aomine (Team Pokemonogatari) konnte nicht zuletzt mit Hilfe der Tempoarbeit von Ed Woila abgwehrt werden, sodass es zum Sprint kam.
Hier reichte es für Götz Ulrich, der nicht das erhoffte Hinterrad erwischte und sich dadurch mühsam durchs Feld pflügen musste, am Ende immerhin noch zu Platz 8. Positiv zu Buche steht damit eine weitere Top 10 Platzierung für das junge Team, gleichwohl man im Hause Elmo angesichts der überschaubaren Sprinterkonkurrenz heimlich still und leise auf die erste Podestplatzierung geschielt hatte. Vergeblich. Wie stattdessen Dustin VanPoppel (Team Carrera Blue Jeans) - seines Zeichens nicht gerade ein ausgeprägtes Sprinttalent - sensationell auf Platz 4 fahren konnte, wird für das Team Elmo wohl ein Rätsel bleiben, zumal man sich aufgrund finanzieller Engpässe gerade noch keine Analyseabteilung leisten kann.
Das Beste aber zum Schluss: das Trikot des Nachwuchsführenden konnte erfolgreich verteidigt werden und so darf Rigoberto Sabando morgen am dritten Tag in Folge in Weiß an den Start gehen. Mit Blick auf das morgige Profil vermutlich auch zum letzten Mal aber da hat man im Team Elmo sicherlich auch morgen wieder was dagegen.
Rennbericht 11.03.2026: Tirreno 3a tappa: Cortona - Magliano dé Marsi
Mixed Feelings in der Mixed Zone
Die dritte Etappe des Tirenno Adriatico 2026 stand ganz im Zeichen der Zahl 221...§ 221 des deutschen Strafgesetzbuchs regelt den Tatbestand der Aussetzung. Dabei wird bestraft, wer einen Menschen in eine hilflose Lage versetzt oder ihn als Obhutspflichtiger im Stich lässt. Noch im Teambus vor Rennstart war man sich im Team Elmo-Tours ungeteilt einig, dass das auf der 221 Kilometer langen Etappe auf keinen Fall das Schicksal von Rigoberto Sabando werden wird. Schließlich durfte der Youngster als Führender in der Nachwuchswertung zum zweiten Mal in Folge im Weißen Trikot an den Start gehen.
So hielt man sich wie schon am Vortag aus jeglichen Fluchtversuchen raus und fokussierte sich im Peloton geschlossen auf das übergeordnete Ziel: ein dritter Tag in Weiß - Ein dritter Tag in einem Wertungstrikot für das unterklassige, nominell gar kleinste Team im Feld. Die Ausreißer rissen aus und die Verfolger verfolgten - es war ein Radrennen. Die ersten kleineren Siebversuche ab Kilometer 129 konnte das Team gut weckstecken, die abgehängten Gregersen, Calderon, Lauritsen und Pato fuhren schnell wieder auf. Nach dem finalen Sieb fielen sie dann aber endgültig ab und man verblieb mit 5 Fahrern im Peloton, darunter beide Bergpumas und erfreulicherweise auch Hügelsprinter Götz Ulrich. Ein letzter beherzter Angriff des japanischen Duos Midorima und Aomine (Team Pokemonogatari) konnte nicht zuletzt mit Hilfe der Tempoarbeit von Ed Woila abgwehrt werden, sodass es zum Sprint kam.
Hier reichte es für Götz Ulrich, der nicht das erhoffte Hinterrad erwischte und sich dadurch mühsam durchs Feld pflügen musste, am Ende immerhin noch zu Platz 8. Positiv zu Buche steht damit eine weitere Top 10 Platzierung für das junge Team, gleichwohl man im Hause Elmo angesichts der überschaubaren Sprinterkonkurrenz heimlich still und leise auf die erste Podestplatzierung geschielt hatte. Vergeblich. Wie stattdessen Dustin VanPoppel (Team Carrera Blue Jeans) - seines Zeichens nicht gerade ein ausgeprägtes Sprinttalent - sensationell auf Platz 4 fahren konnte, wird für das Team Elmo wohl ein Rätsel bleiben, zumal man sich aufgrund finanzieller Engpässe gerade noch keine Analyseabteilung leisten kann.
Das Beste aber zum Schluss: das Trikot des Nachwuchsführenden konnte erfolgreich verteidigt werden und so darf Rigoberto Sabando morgen am dritten Tag in Folge in Weiß an den Start gehen. Mit Blick auf das morgige Profil vermutlich auch zum letzten Mal aber da hat man im Team Elmo sicherlich auch morgen wieder was dagegen.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 12.03.2026: Tirreno 4a tappa: Tagliacozzo - Martinsicuro
Hat da Ed-wa jemand weiß verteidigt?
Eine zweier, zwei dreier und eine Hault-Kategorie sah die vierte Etappe des Tirenno-Adriatico 2026 auf ihren 213 Kilometern vor. Wie schon die beiden Tage zuvor sah man sich im Team Elmo auch heute mit der ebenso erfreulichen wie herausfordernden Aufgabe konfrontiert, das Weiße Trikot des Nachwuchsführenden zu verteidigen. Es abgeben zu müssen wäre auch schade, weiß man doch kaum noch, wie Rigoberto Sabando im normalen Teamtrikot überhaupt aussieht.
So ließ man auch heute wieder die Gruppe Gruppe sein und fokussierte sich voll auf die zweite Hälfte des Marathonrennens. Lange blieb es ruhig im Hauptfeld. Offenbar war man auch in anderen Teams nicht gewillt, vor den kommenden beiden Bergetappen unnötig Körner zu lassen. So erfolgte die entscheidende Tempoverschärfung schließlich erst am 12km vor dem Ziel gelegenen Tortoreto. Sabando verlor trotz starkem Kampf den Anschluss zur Kapitänsgruppe. Auch Jairo Pinto gelang es nicht, dieser zu folgen. Allerdings schaffte er es, sich in der Verfolgergruppe festzubeißen, während sich Sabando eine Gruppe dahinter wiederfand. Der heimliche Star des Tages hört aber auf den Namen Ed Woila. Aus Gruppe 4 heraus schloss er erst auf Sabando auf und zog diesen im anschließenden Flachstück mit am Ende nur 17 Sekunden Rückstand auf die Spitzengruppe bis ins Ziel. Zwar schmolz damit der Vorsprung aus dem Einzelzeitfahren von 29 auf nunmehr noch 12 Sekunden. Das aber wird zumindest heute niemanden im Team grämen, behält man doch völlig unerwartet einen weiteren und damit den vierten Tag in Folge das Weiße Trikot!
Für einen zweiten Grund zur Freude sorgte heute zudem Jairo Pinto. Die zweite Gruppe, in der er sich am Tortoreto festbiss, schloss wenige Kilometer vor dem Ziel auf die Gruppe der Kapitäne auf, sodass er mit seinen gerade einmal 21 Jahren bei dieser anspruchsvollen Etappe in der Spitzengruppe ins Ziel kam und im Zielsprint noch den 16 Platz und damit immerhin noch 16,500$ für die Mannschaftskasse erobern konnte. Vielleicht kann man sich so ja doch bald den so dringend benötigten Sprintcoach leisten, um die beherzten taktischen und kämpferischen Leistungen zukünftig auch mal mit vorderen Platzierungen zu belohnen. Möglicherweise kennt ja einer der hier Mitlesenden einen fähigen Sprintcoach, der gerade nicht im Dienste eines anderen Teams steht.
Hat da Ed-wa jemand weiß verteidigt?
Eine zweier, zwei dreier und eine Hault-Kategorie sah die vierte Etappe des Tirenno-Adriatico 2026 auf ihren 213 Kilometern vor. Wie schon die beiden Tage zuvor sah man sich im Team Elmo auch heute mit der ebenso erfreulichen wie herausfordernden Aufgabe konfrontiert, das Weiße Trikot des Nachwuchsführenden zu verteidigen. Es abgeben zu müssen wäre auch schade, weiß man doch kaum noch, wie Rigoberto Sabando im normalen Teamtrikot überhaupt aussieht.
So ließ man auch heute wieder die Gruppe Gruppe sein und fokussierte sich voll auf die zweite Hälfte des Marathonrennens. Lange blieb es ruhig im Hauptfeld. Offenbar war man auch in anderen Teams nicht gewillt, vor den kommenden beiden Bergetappen unnötig Körner zu lassen. So erfolgte die entscheidende Tempoverschärfung schließlich erst am 12km vor dem Ziel gelegenen Tortoreto. Sabando verlor trotz starkem Kampf den Anschluss zur Kapitänsgruppe. Auch Jairo Pinto gelang es nicht, dieser zu folgen. Allerdings schaffte er es, sich in der Verfolgergruppe festzubeißen, während sich Sabando eine Gruppe dahinter wiederfand. Der heimliche Star des Tages hört aber auf den Namen Ed Woila. Aus Gruppe 4 heraus schloss er erst auf Sabando auf und zog diesen im anschließenden Flachstück mit am Ende nur 17 Sekunden Rückstand auf die Spitzengruppe bis ins Ziel. Zwar schmolz damit der Vorsprung aus dem Einzelzeitfahren von 29 auf nunmehr noch 12 Sekunden. Das aber wird zumindest heute niemanden im Team grämen, behält man doch völlig unerwartet einen weiteren und damit den vierten Tag in Folge das Weiße Trikot!
Für einen zweiten Grund zur Freude sorgte heute zudem Jairo Pinto. Die zweite Gruppe, in der er sich am Tortoreto festbiss, schloss wenige Kilometer vor dem Ziel auf die Gruppe der Kapitäne auf, sodass er mit seinen gerade einmal 21 Jahren bei dieser anspruchsvollen Etappe in der Spitzengruppe ins Ziel kam und im Zielsprint noch den 16 Platz und damit immerhin noch 16,500$ für die Mannschaftskasse erobern konnte. Vielleicht kann man sich so ja doch bald den so dringend benötigten Sprintcoach leisten, um die beherzten taktischen und kämpferischen Leistungen zukünftig auch mal mit vorderen Platzierungen zu belohnen. Möglicherweise kennt ja einer der hier Mitlesenden einen fähigen Sprintcoach, der gerade nicht im Dienste eines anderen Teams steht.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 13.03.2026: Tirreno 5a tappa: Marotta-Mondolfo - Mombaroccio
Freitag der 13.
Die fünfte und auch wenn sie im Gegensatz zu den letzten drei Etappen unter der 200km Marke blieb, die bisher anspruchsvollste Etappe des diesejährigen Tirenno-Adriatico stand an. Angsteinflößender als das Profil wäre am Unglücksdatum nur noch Jason Vorhees selbst auf einem Fahrrad im pelOton gewesen. So versammelte man sich im Team Elmo wieder um die beiden ecuadorianischen Bergpumas, die es bis zum Etappenfinale bestmöglich zu schützen galt. Immerhin startete Rigoberto Sabando am vierten Tag in Folge noch immer in Weiß.
Nachdem aber Tempoverschärfungen an den Kilometern 126 und 133 bereits die weniger bergfesten Helfer abhängten, trennte eine erneute Tempoverschärfung an Kilometer 158 endgültig die Spreu vom Weizen. Diesmal reichte auch ein erneuter Husarenritt von Ed Woila nicht, Sabando in Schlagdistanz zu weiß zu halten. Pinto erwieß sich als stärkerer Kletterer und konnte sich zunächst noch vorn festbeißen. Auch er fiel aber der finalen Tempoverschärfung 6km vor der Ziellinie zum Opfer, die schließlich auch die Gruppe der Kapitäne sprengte. Am Ende stand ein Zeitverlust von reichlich zweieinhalb Minuten für Pinto und viereinhalb Minuten für Sabando zu buche. In der Jungfahrerwertung bedeutet das nun Platz 5 für Pinto und Platz 7 für Sabando; im Gesamtclassement Platz 27 und 32. Vorbei die Festtage! Aber - um auch an einem doch eher ernüchternden Tag positiv zu bleiben - sie kamen ohnehin unerwartet und dauerten länger an als man es sich zu träumen gewagt hätte, sodass man von ihnen sicher noch etwas zehren kann. Mindestens aber haben sie den Hunger geweckt, ähnliches bald wieder zu erfahren.
Für die Mitlesenden, die sich unerklärlicherweise nicht ausschließlich für das Team Elmo interessieren, sei vielleicht noch erwähnt, dass es nach einem spektakulären Angriff 100km vor der Ziellinie durch Daiko Aomine (Pokomonogatari) und Bong JaeHyun (RC Hachen) einen Erdrutsch im Gesamtclassement gab, der beide nun auf Platz 1 und 2 der Gesamtwertung spülte. Man darf gespannt sein, wie das heute geschlagene Kapitänsfeld darauf bei der morgigen steilen Bergankunft antwortet.
Freitag der 13.
Die fünfte und auch wenn sie im Gegensatz zu den letzten drei Etappen unter der 200km Marke blieb, die bisher anspruchsvollste Etappe des diesejährigen Tirenno-Adriatico stand an. Angsteinflößender als das Profil wäre am Unglücksdatum nur noch Jason Vorhees selbst auf einem Fahrrad im pelOton gewesen. So versammelte man sich im Team Elmo wieder um die beiden ecuadorianischen Bergpumas, die es bis zum Etappenfinale bestmöglich zu schützen galt. Immerhin startete Rigoberto Sabando am vierten Tag in Folge noch immer in Weiß.
Nachdem aber Tempoverschärfungen an den Kilometern 126 und 133 bereits die weniger bergfesten Helfer abhängten, trennte eine erneute Tempoverschärfung an Kilometer 158 endgültig die Spreu vom Weizen. Diesmal reichte auch ein erneuter Husarenritt von Ed Woila nicht, Sabando in Schlagdistanz zu weiß zu halten. Pinto erwieß sich als stärkerer Kletterer und konnte sich zunächst noch vorn festbeißen. Auch er fiel aber der finalen Tempoverschärfung 6km vor der Ziellinie zum Opfer, die schließlich auch die Gruppe der Kapitäne sprengte. Am Ende stand ein Zeitverlust von reichlich zweieinhalb Minuten für Pinto und viereinhalb Minuten für Sabando zu buche. In der Jungfahrerwertung bedeutet das nun Platz 5 für Pinto und Platz 7 für Sabando; im Gesamtclassement Platz 27 und 32. Vorbei die Festtage! Aber - um auch an einem doch eher ernüchternden Tag positiv zu bleiben - sie kamen ohnehin unerwartet und dauerten länger an als man es sich zu träumen gewagt hätte, sodass man von ihnen sicher noch etwas zehren kann. Mindestens aber haben sie den Hunger geweckt, ähnliches bald wieder zu erfahren.
Für die Mitlesenden, die sich unerklärlicherweise nicht ausschließlich für das Team Elmo interessieren, sei vielleicht noch erwähnt, dass es nach einem spektakulären Angriff 100km vor der Ziellinie durch Daiko Aomine (Pokomonogatari) und Bong JaeHyun (RC Hachen) einen Erdrutsch im Gesamtclassement gab, der beide nun auf Platz 1 und 2 der Gesamtwertung spülte. Man darf gespannt sein, wie das heute geschlagene Kapitänsfeld darauf bei der morgigen steilen Bergankunft antwortet.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 14.03.2026: Tirreno 6a tappa: San Severino Marche - Camerino
Eine gute Schule
Die sechste und voraussichtlich entscheidende Etappe der Rundfahrt zwischen zwei Küsten stand an. Mit dem Sassotetto führten die 189km über eine Hors Categorie und drei dritte Kategorien, inklusive Bergankunft im Etappenfinale. Und die hatte es in sich: ein 11er und 14er Steigungsgrad auf den letzte 3 Kilometern. Trotzdem schaffte es Jairo Pinto mit gerade einmal 1.14min Rückstand auf die Spitze ins Ziel und festigte seinen Platz in den Top30. Auch Rigoberto Sabando - am dritten Tag in Folge von einem furiosen Ed Woila in Schlagdistanz gehalten, nachdem er bei einer Tempoverschärfung 40km vor dem Ziel schon den Anschluss zu den Besten verlor - konnte sich immerhin um einen Platz auf P31 im Gesamtclassement verbessern. Das Schwerste liegt nun hinter dem Team und so schaut man gespannt auf das merklich flachere Tourfinale morgen.
Eine gute Schule
Die sechste und voraussichtlich entscheidende Etappe der Rundfahrt zwischen zwei Küsten stand an. Mit dem Sassotetto führten die 189km über eine Hors Categorie und drei dritte Kategorien, inklusive Bergankunft im Etappenfinale. Und die hatte es in sich: ein 11er und 14er Steigungsgrad auf den letzte 3 Kilometern. Trotzdem schaffte es Jairo Pinto mit gerade einmal 1.14min Rückstand auf die Spitze ins Ziel und festigte seinen Platz in den Top30. Auch Rigoberto Sabando - am dritten Tag in Folge von einem furiosen Ed Woila in Schlagdistanz gehalten, nachdem er bei einer Tempoverschärfung 40km vor dem Ziel schon den Anschluss zu den Besten verlor - konnte sich immerhin um einen Platz auf P31 im Gesamtclassement verbessern. Das Schwerste liegt nun hinter dem Team und so schaut man gespannt auf das merklich flachere Tourfinale morgen.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 15.03.2026: Tirreno 7a tappa: Civitanova - San Benedetto
Außer Spesen nix gewesen...oder etwa doch?
Schlussetappe nach 6 kräftezehrenden Tagen voller Höhen und Tiefen, voller Wunder und Wunden. Doch was kümmert Krankheit den Leib eines fahrenden Ritters? Was bedeuten Wunden? So oft er auch fällt, er steht wieder auf und wehe den Spitzbuben!
So stellte sich das Team heute, nach einer letzten, quichottischen Ansprache im Teambus und nach all seiner Arbeit für die Bergfahrer über die letzten Tage, geschlossen in den Dienst von Götz Ulrich. Schließlich versprach das Etappenprofil einen Massensprint. Und zu dem kam es auch. Ulrich - heute deutlich glücklicher mit seinem Riecher fürs richtige Hinterrad als zuletzt - verpasste die Sensation nur knapp und sprang im wunderschönen San Benedetto tiger'esque als Vierter über die Ziellinie. Sein bisher bestes Ergebnis als Profi !
Aus, Ende, Vorbei - damit ist der 2026er Tirenno Adriatico in den Geschichtsbüchern. Team Elmo gratuliert Daiki Aomine (Team Pokemonogatari) für den Gesamtsieg, Ryota Kise (ebenfalls Team Pokemonogatari) für den Gewinn der Bergwertung, John Bernal (Radunion) für den Last-Minute Gewinn des Punktetrikots, Richard Anders vom Team Bubendorf für das Trikot des besten Nachwuchsfahrers und Vikings Berlin für den gewinn der Teamwertung!
Doch was bleibt für Team Elmo-Tours? Man hat taktisch und kräftemäßig teures Lehrgeld bezahlt. Insbesondere die jungen Bergpumas haben gezeigt, dass noch einiges an Trainingsarbeit zu tun ist, um im Spitzenbereich konkurrenzfähig zu sein. Und doch gelang es eben hier und da Achtungszeichen zu setzen und die Erwartungen zu übertreffen. Es bleiben vor allem die tollen Erinnerungen an vier Tage in Weiß des erst 21 Jahre alten Rigoberto Sabando, an zwei spannende Sprintankünfte mit einem Götz Ulrich mittendrin, an einen toll kämpfenden Jairo Pinto im Hochgebirge und an einen unermüdlich für das Team ackernden Ed Woila. Es bleibt die Hoffnung auf dem richtigen Weg zu sein und auf eine verheißungsvolle Zukunft!
Wir sehen uns bald wieder auf der Straße aber jetzt gehts erstmal in die Adria, es war schließlich ne lange Anreise!
Arrivederci Amici
Außer Spesen nix gewesen...oder etwa doch?
Schlussetappe nach 6 kräftezehrenden Tagen voller Höhen und Tiefen, voller Wunder und Wunden. Doch was kümmert Krankheit den Leib eines fahrenden Ritters? Was bedeuten Wunden? So oft er auch fällt, er steht wieder auf und wehe den Spitzbuben!
So stellte sich das Team heute, nach einer letzten, quichottischen Ansprache im Teambus und nach all seiner Arbeit für die Bergfahrer über die letzten Tage, geschlossen in den Dienst von Götz Ulrich. Schließlich versprach das Etappenprofil einen Massensprint. Und zu dem kam es auch. Ulrich - heute deutlich glücklicher mit seinem Riecher fürs richtige Hinterrad als zuletzt - verpasste die Sensation nur knapp und sprang im wunderschönen San Benedetto tiger'esque als Vierter über die Ziellinie. Sein bisher bestes Ergebnis als Profi !
Aus, Ende, Vorbei - damit ist der 2026er Tirenno Adriatico in den Geschichtsbüchern. Team Elmo gratuliert Daiki Aomine (Team Pokemonogatari) für den Gesamtsieg, Ryota Kise (ebenfalls Team Pokemonogatari) für den Gewinn der Bergwertung, John Bernal (Radunion) für den Last-Minute Gewinn des Punktetrikots, Richard Anders vom Team Bubendorf für das Trikot des besten Nachwuchsfahrers und Vikings Berlin für den gewinn der Teamwertung!
Doch was bleibt für Team Elmo-Tours? Man hat taktisch und kräftemäßig teures Lehrgeld bezahlt. Insbesondere die jungen Bergpumas haben gezeigt, dass noch einiges an Trainingsarbeit zu tun ist, um im Spitzenbereich konkurrenzfähig zu sein. Und doch gelang es eben hier und da Achtungszeichen zu setzen und die Erwartungen zu übertreffen. Es bleiben vor allem die tollen Erinnerungen an vier Tage in Weiß des erst 21 Jahre alten Rigoberto Sabando, an zwei spannende Sprintankünfte mit einem Götz Ulrich mittendrin, an einen toll kämpfenden Jairo Pinto im Hochgebirge und an einen unermüdlich für das Team ackernden Ed Woila. Es bleibt die Hoffnung auf dem richtigen Weg zu sein und auf eine verheißungsvolle Zukunft!
Wir sehen uns bald wieder auf der Straße aber jetzt gehts erstmal in die Adria, es war schließlich ne lange Anreise!
Arrivederci Amici
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 16.03.2026: Manipur Cycling Cup
Stelle frei: Sprintcoach gesucht! Vollzeit und unbefristet in aufstrebendem aber leider massiv sprint-unbegabtem Team
Nur einen Tag nach der Schlussetappe des Tirenno-Adriatico kehrte im Team Elmo Tours wieder der graue Alltag der Eintagesrennen ein. So gings direkt 197km durch Indien. Und schließlich hatte ein Mann im Team noch frische Beine. Stefan Zander hatte die Tour zwischen zwei Meeren aufgrund einer leichten Zerrung im rechten Oberschenkelbindenspanner verpasst, war nun aber wieder auskuriert und heiß auf Action. Er nahm den cubanischen Jungfahrer Donaldo Pato unter seine Fittiche und beide attackierten vom Start weg. Pato leistete überragende Helferarbeit und stand mit der Gruppe gute 120km im Wind. Dann übernahm Zander. Am Ende fehlten nur wenige hundert Meter zur Ziellinie, als sie vom heranjagenden Feld geschluckt wurden. Die Entscheidung fiel also im Massensprint. Leider waren Ulrichs Beine noch sichtlich schwer vom anstrengenden Tirenno. So reichte es nach dem tollen 4. Platz gestern heute nur zu Platz 15.
Nach all dem Tourstress der letzten Tage, ist Team Elmo nun definitiv auf der Suche nach einem Sprintcoach, um insbesondere Ulrichs Potential künftig voll ausschöpfen zu können. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich per DM bei uns zu melden, wir leiten das gern an die Teamführung weiter. Auch über Hinweise zu möglichen Ansprechpartnern in der Rennszene sind wir dankbar, diese sind etwas eingerostet nach der langen Abstinenz vom professionellen Radsportfreakssport.
Stelle frei: Sprintcoach gesucht! Vollzeit und unbefristet in aufstrebendem aber leider massiv sprint-unbegabtem Team
Nur einen Tag nach der Schlussetappe des Tirenno-Adriatico kehrte im Team Elmo Tours wieder der graue Alltag der Eintagesrennen ein. So gings direkt 197km durch Indien. Und schließlich hatte ein Mann im Team noch frische Beine. Stefan Zander hatte die Tour zwischen zwei Meeren aufgrund einer leichten Zerrung im rechten Oberschenkelbindenspanner verpasst, war nun aber wieder auskuriert und heiß auf Action. Er nahm den cubanischen Jungfahrer Donaldo Pato unter seine Fittiche und beide attackierten vom Start weg. Pato leistete überragende Helferarbeit und stand mit der Gruppe gute 120km im Wind. Dann übernahm Zander. Am Ende fehlten nur wenige hundert Meter zur Ziellinie, als sie vom heranjagenden Feld geschluckt wurden. Die Entscheidung fiel also im Massensprint. Leider waren Ulrichs Beine noch sichtlich schwer vom anstrengenden Tirenno. So reichte es nach dem tollen 4. Platz gestern heute nur zu Platz 15.
Nach all dem Tourstress der letzten Tage, ist Team Elmo nun definitiv auf der Suche nach einem Sprintcoach, um insbesondere Ulrichs Potential künftig voll ausschöpfen zu können. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich per DM bei uns zu melden, wir leiten das gern an die Teamführung weiter. Auch über Hinweise zu möglichen Ansprechpartnern in der Rennszene sind wir dankbar, diese sind etwas eingerostet nach der langen Abstinenz vom professionellen Radsportfreakssport.
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Elmo-Tours
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 20.03.2026: Bredene Koksijde Classic
Kleine Schritte führen ja bekanntlich auch ans Ziel
Nach der Hektik und den Strapazen der vergangenen Wochen gab Großmeister Elmo seinem Team zuletzt 3 Tage frei. Die Akkus wieder aufgeladen gings heute zum belgischen Klassiker Bredene Koksijde. Da sich die Elmos nur einen Tag vor Milan-SanRemo nicht kaputt fahren wollten, rollte man die reichlich 200km gemächlich im Feld mit. Uneinigkeit in selbigem führte dazu, dass die eigentlich hochgradig dysfunktionale Gruppenkonstellation erfolgreich ins Ziel kam. So fuhr Götz Ulrich am Ende nur noch um Platz 4 und landete schließlich auf Platz 10. Besser geht immer aber das Umsetzen der ersten Hinweise des neuen Sprintcoaches - über die sich das gesamte Team Elmo sehr freut - führte immerhin dazu, dass kein nominell schlechter bewerteter Sprinter vor Ulrich über die Linie fuhr.
Kleine Schritte führen ja bekanntlich auch ans Ziel
Nach der Hektik und den Strapazen der vergangenen Wochen gab Großmeister Elmo seinem Team zuletzt 3 Tage frei. Die Akkus wieder aufgeladen gings heute zum belgischen Klassiker Bredene Koksijde. Da sich die Elmos nur einen Tag vor Milan-SanRemo nicht kaputt fahren wollten, rollte man die reichlich 200km gemächlich im Feld mit. Uneinigkeit in selbigem führte dazu, dass die eigentlich hochgradig dysfunktionale Gruppenkonstellation erfolgreich ins Ziel kam. So fuhr Götz Ulrich am Ende nur noch um Platz 4 und landete schließlich auf Platz 10. Besser geht immer aber das Umsetzen der ersten Hinweise des neuen Sprintcoaches - über die sich das gesamte Team Elmo sehr freut - führte immerhin dazu, dass kein nominell schlechter bewerteter Sprinter vor Ulrich über die Linie fuhr.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Nice reporting Elmo...I'm looking forward to ride with you too. I was hoping for a clean finish yesterday, but that's impossible with that guy! Anyway, I'm going to enjoy reading your report here: best wishes!
I am looking forward to read your MSR report
I am looking forward to read your MSR report
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Elmo-Tours
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
First things first: Thank you Hoefs! I really appreciate that! And i'm also looking forward to ride with you again!
Rennbericht 21.03.2026: Milano-Sanremo
Elmo-numenti del Ciclismo: prima parte
Milan-Sanremo, la Primavera, bedarf keiner Vorstellung. Auf stolzen 298km führte die gegenüber dem Vorjahr nochmal um 9km verlängerte Strecke die Teams von Mailand über Pavia nach Savonna und von da entlang der malerischen Küste Liguriens ins namensgebende Sanremo. Die ersten Kilometer verliefen ruhig. In vorauseilendem Gehorsam der Strapazen, die das Finale versprach, einigte man sich im Peloton zunächst auf einen Waffenstillstand. Dieser hielt reichliche 70km. Zenon Kordek und Péter Eötvös, beide aus dem Hoefs Cycling Team, schickten sich mit einer beherzten Attacke an Kilometer 77 als erste an, den Burgfrieden zu brechen. Gun Yuan vom Team Dreizehn folgte ihnen alsbald. Als knapp 20km später noch Marlien Broers vom Team Bright dazu stieß, formte sich die vier-köpfige Spitzengruppe, die lange Zeit bestand haben sollte. Denn so wirklich beherzt setzte man im Peloton erst auf den letzten einhundert Kilometern nach. Dann aber auch richtig, sodass der Vorsprung sukkzessive schmolz und ca. 30km vor dem Ziel schließlich aufgebraucht war. Nun wieder geschlossen knallte das Peloton in die Cipressa. Insbesondere den klassischen Sprintern wurde das hohe Tempo zum Verhängnis, sodass sich zunächst mehrere kleine Verfolgergruppen bildeten. Alsbald schlossen sich diese zusammen und machten sich gemeinsam auf die Jagd auf die führende Gruppe der Klassiker. Über die nächsten 20km entwickelte sich ein Kampf um Sekunden, der erst nach der finalen Rampe am Poggio ca. 5km vor dem Ziel endgültig geschlossen werden konnte. Mit hohem Tempo rauschte das nun wiedervereinte Peloton unter der Flamme Rouge auf die Zielgerade zu.
Im packenden Finale - dem Massensprint der 'Überlebenden' - war schließlich Vince Vicente vom Team Carrera Blue Jeans der Endschnellste und konnte für sich wie auch sein Team den ersten Sieg bei einem Monument des Radsports einfahren. Juha Heinonen vom Team Radunion und Elaskas Tahar Sfar folgten ihm aufs Podium. Erfolgreich ging dieser Husarenritt auch für Götz Ulrich und das Team Elmo zuende. Ulrich belohnte sich und das für ihn fahrende Team mit einem starken 6. Platz und bestätigte damit auch seine zuletzt wieder aufsteigende Formkurve.
Nicht zuletzt durch solche Ergebnisse richtet sich der Blick im Team immer optimistischer in die eigene Zukunft. Die unmittelbare Zukunft besteht aber nach knapp 300km erst einmal aus Beinehochlegen und regenerieren! Denn das nächste Rennen kommt bestimmt.
Rennbericht 21.03.2026: Milano-Sanremo
Elmo-numenti del Ciclismo: prima parte
Milan-Sanremo, la Primavera, bedarf keiner Vorstellung. Auf stolzen 298km führte die gegenüber dem Vorjahr nochmal um 9km verlängerte Strecke die Teams von Mailand über Pavia nach Savonna und von da entlang der malerischen Küste Liguriens ins namensgebende Sanremo. Die ersten Kilometer verliefen ruhig. In vorauseilendem Gehorsam der Strapazen, die das Finale versprach, einigte man sich im Peloton zunächst auf einen Waffenstillstand. Dieser hielt reichliche 70km. Zenon Kordek und Péter Eötvös, beide aus dem Hoefs Cycling Team, schickten sich mit einer beherzten Attacke an Kilometer 77 als erste an, den Burgfrieden zu brechen. Gun Yuan vom Team Dreizehn folgte ihnen alsbald. Als knapp 20km später noch Marlien Broers vom Team Bright dazu stieß, formte sich die vier-köpfige Spitzengruppe, die lange Zeit bestand haben sollte. Denn so wirklich beherzt setzte man im Peloton erst auf den letzten einhundert Kilometern nach. Dann aber auch richtig, sodass der Vorsprung sukkzessive schmolz und ca. 30km vor dem Ziel schließlich aufgebraucht war. Nun wieder geschlossen knallte das Peloton in die Cipressa. Insbesondere den klassischen Sprintern wurde das hohe Tempo zum Verhängnis, sodass sich zunächst mehrere kleine Verfolgergruppen bildeten. Alsbald schlossen sich diese zusammen und machten sich gemeinsam auf die Jagd auf die führende Gruppe der Klassiker. Über die nächsten 20km entwickelte sich ein Kampf um Sekunden, der erst nach der finalen Rampe am Poggio ca. 5km vor dem Ziel endgültig geschlossen werden konnte. Mit hohem Tempo rauschte das nun wiedervereinte Peloton unter der Flamme Rouge auf die Zielgerade zu.
Im packenden Finale - dem Massensprint der 'Überlebenden' - war schließlich Vince Vicente vom Team Carrera Blue Jeans der Endschnellste und konnte für sich wie auch sein Team den ersten Sieg bei einem Monument des Radsports einfahren. Juha Heinonen vom Team Radunion und Elaskas Tahar Sfar folgten ihm aufs Podium. Erfolgreich ging dieser Husarenritt auch für Götz Ulrich und das Team Elmo zuende. Ulrich belohnte sich und das für ihn fahrende Team mit einem starken 6. Platz und bestätigte damit auch seine zuletzt wieder aufsteigende Formkurve.
Nicht zuletzt durch solche Ergebnisse richtet sich der Blick im Team immer optimistischer in die eigene Zukunft. Die unmittelbare Zukunft besteht aber nach knapp 300km erst einmal aus Beinehochlegen und regenerieren! Denn das nächste Rennen kommt bestimmt.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 22.03.2026: Grote prijs Jean - Pierre Monseré
Pavé tut weh
Nicht immer sind Entscheidungen eines sportlichen Leiters für alle Fahrer nachvollziehbar und sicherlich hätte es gute Argumente dafür gegeben, dem Team einen Tag nach Milan-Sanremo eine Ruhepause zu gönnen. Allerdings besteht das Team in dieser Konstellation noch keine vier Wochen und jede gemeinsame Stunde auf dem Rad hilft, sich besser aufeinander abzustimmen. Ebenso fehlten bisher Rennen mit Kopfsteinpflasteranteilen, so dass auch hier jede gemeinsame Erfahrung wertvoll für die kommenden Monate werden könnte.
Um diese zu sammeln, meldete sich das Team beim Großen Preis Pierre Monseré an, einem belgischen Eintagesrennen in Gedenken an den 1971 bei einem Rennunfall gestorbenen Radweltmeister Jean-Pierre Monseré. Nach ruhigem Rennbeginn war es erneut das Hoefs Cycling Team, welches die Initiative ergriff und die bis dahin gemütliche Sonntagsfahrt in ein Radrennen verwandelte. So attackierten nach rund 60 Kilometern die beiden Ungarn Joseph Joachim und Lajos Bárdos. Veteran Joachim stand für seinen 5 Jahre jüngeren Teamkollegen lange im Wind und fuhr zwischenzeitlich einen beachtlichen Vorsprung auf das heute etwas schläfrige Peloton heraus. Als Bárdos übernahm hatte das Feld also nicht nur eine gewaltige Lücke zu überbrücken, sondern kämpfte zudem mit diversen Tempoverschärfungen und abgehängten Helfern an den wenigen aber intensiven Kopfsteinpflaster-Teilstücken. Am Ende rettete Bárdos, der wie man hört im Team nur noch auf den Spitznamen 'Supermarket' hört, vor dem wütend heranjagenden Feld eine Sekunde Vorsprung ins Ziel und feierte seinen bereits vierten Etappensieg. Team Elmo gratuliert dem mutigen Ausreißer und verdienten Gewinner!
Für das eigene Team verlief der Tag eher unspektakulär. Immerhin konnte sich mit Ed Woila zumindest ein Fahrer in der Verfolgergruppe festbeißen. Er fuhr am Ende auf Platz 23 ins Ziel. Es war eine wichtige Erfahrung, so schnell wird man aber wohl keinen Elmo mehr auf Kopfsteinpflaster sehen.
Pavé tut weh
Nicht immer sind Entscheidungen eines sportlichen Leiters für alle Fahrer nachvollziehbar und sicherlich hätte es gute Argumente dafür gegeben, dem Team einen Tag nach Milan-Sanremo eine Ruhepause zu gönnen. Allerdings besteht das Team in dieser Konstellation noch keine vier Wochen und jede gemeinsame Stunde auf dem Rad hilft, sich besser aufeinander abzustimmen. Ebenso fehlten bisher Rennen mit Kopfsteinpflasteranteilen, so dass auch hier jede gemeinsame Erfahrung wertvoll für die kommenden Monate werden könnte.
Um diese zu sammeln, meldete sich das Team beim Großen Preis Pierre Monseré an, einem belgischen Eintagesrennen in Gedenken an den 1971 bei einem Rennunfall gestorbenen Radweltmeister Jean-Pierre Monseré. Nach ruhigem Rennbeginn war es erneut das Hoefs Cycling Team, welches die Initiative ergriff und die bis dahin gemütliche Sonntagsfahrt in ein Radrennen verwandelte. So attackierten nach rund 60 Kilometern die beiden Ungarn Joseph Joachim und Lajos Bárdos. Veteran Joachim stand für seinen 5 Jahre jüngeren Teamkollegen lange im Wind und fuhr zwischenzeitlich einen beachtlichen Vorsprung auf das heute etwas schläfrige Peloton heraus. Als Bárdos übernahm hatte das Feld also nicht nur eine gewaltige Lücke zu überbrücken, sondern kämpfte zudem mit diversen Tempoverschärfungen und abgehängten Helfern an den wenigen aber intensiven Kopfsteinpflaster-Teilstücken. Am Ende rettete Bárdos, der wie man hört im Team nur noch auf den Spitznamen 'Supermarket' hört, vor dem wütend heranjagenden Feld eine Sekunde Vorsprung ins Ziel und feierte seinen bereits vierten Etappensieg. Team Elmo gratuliert dem mutigen Ausreißer und verdienten Gewinner!
Für das eigene Team verlief der Tag eher unspektakulär. Immerhin konnte sich mit Ed Woila zumindest ein Fahrer in der Verfolgergruppe festbeißen. Er fuhr am Ende auf Platz 23 ins Ziel. Es war eine wichtige Erfahrung, so schnell wird man aber wohl keinen Elmo mehr auf Kopfsteinpflaster sehen.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 23.03.2026: Catalunya et1: Sant Feliu de Guíxols
Ach sieh an - im Radsport wird ja auch noch Rad gefahren
Seit gestern steht die Radsportfreakswelt mit eher unschönen Schlagzeilen im Rampenlicht. So verpasste es der Radsportfreaksverband mit einer massiv kritikwürdig Entscheidung ein Zeichen in Sachen Fairness und Sportlichkeit zu setzen und sorgte damit für ein Erdbeben in der Szene. So kam es in der Folge nicht nur zu zahlreicher vehementer sachlicher Kritik, sondern auch zu Rücktritten prominenter Teams und verbalen Entgleisungen diverser Teamchefs. Das diese jedoch Konsequenzen nach sich ziehen, darf nach der gestrigen Entscheidung wohl leider bezweifelt werden.
Aus Sicht derer, die Spaß haben wollen, hilft da nur die Flucht nach vorn...die Flucht in den Sport selbst. Warum denn also eigentlich nicht für eine Tour anmelden, bei der man auf Nichts ne wirkliche Chance hat? Für den aktuellen Leistungsstand des jungen Teams kommt die Katalonien-Rundfahrt eigentlich deutlich zu früh. Dennoch möchte man auch hier weiter zusammenwachsen und Erfahrungen sammeln.
In einem äußerst nervösen Start waren es Uffe Lauritsen und Ed Woila, die das grüne Trikot der Elmos als erstes in die Kamera halten konnten, indem sie mit einer frühen Attacke die erste Bergwertung für sich entscheiden konnten. Insgesamt war es aber ein nervöser Start in die Tour und das Feld jagte auf den ersten 25km wie besessen immer wieder eine Handvoll Ausreißer. Bis es mit einem Schlag das Tempo komplett einstellte und der sich gerade gegründeten 7-köpfigen Gruppe die freie Fahrt ins Ziel anbot. So kam es auch und der Rest der Etappe ist kaum der Erwähnung wert. Bester Elmo war am Ende Stefan Zander auf Platz 25. Insgesamt ein Tag zum Vergessen aber dafür sind Touren ja bekanntlich geeignet.
Ach sieh an - im Radsport wird ja auch noch Rad gefahren
Seit gestern steht die Radsportfreakswelt mit eher unschönen Schlagzeilen im Rampenlicht. So verpasste es der Radsportfreaksverband mit einer massiv kritikwürdig Entscheidung ein Zeichen in Sachen Fairness und Sportlichkeit zu setzen und sorgte damit für ein Erdbeben in der Szene. So kam es in der Folge nicht nur zu zahlreicher vehementer sachlicher Kritik, sondern auch zu Rücktritten prominenter Teams und verbalen Entgleisungen diverser Teamchefs. Das diese jedoch Konsequenzen nach sich ziehen, darf nach der gestrigen Entscheidung wohl leider bezweifelt werden.
Aus Sicht derer, die Spaß haben wollen, hilft da nur die Flucht nach vorn...die Flucht in den Sport selbst. Warum denn also eigentlich nicht für eine Tour anmelden, bei der man auf Nichts ne wirkliche Chance hat? Für den aktuellen Leistungsstand des jungen Teams kommt die Katalonien-Rundfahrt eigentlich deutlich zu früh. Dennoch möchte man auch hier weiter zusammenwachsen und Erfahrungen sammeln.
In einem äußerst nervösen Start waren es Uffe Lauritsen und Ed Woila, die das grüne Trikot der Elmos als erstes in die Kamera halten konnten, indem sie mit einer frühen Attacke die erste Bergwertung für sich entscheiden konnten. Insgesamt war es aber ein nervöser Start in die Tour und das Feld jagte auf den ersten 25km wie besessen immer wieder eine Handvoll Ausreißer. Bis es mit einem Schlag das Tempo komplett einstellte und der sich gerade gegründeten 7-köpfigen Gruppe die freie Fahrt ins Ziel anbot. So kam es auch und der Rest der Etappe ist kaum der Erwähnung wert. Bester Elmo war am Ende Stefan Zander auf Platz 25. Insgesamt ein Tag zum Vergessen aber dafür sind Touren ja bekanntlich geeignet.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 24.03.2026: Catalunya et2: Figueres > Banyoles
Es rumort im Hause Elmo
Kaum waren die Fahrer im Ziel wurde es laut im Mannschaftsbus. Etappe 2 der Katalonien-Rundfahrt verlief für das junge Team noch unerfolgreicher als am Vortrag. Am Ende steht gerade einmal P27 für Ulrich, nachdem man es verpasste in die 23 Kopf starke Gruppe zu gelangen, aus der letztlich der Tagessieger ermittelt wurde. Nur der weitgehend schalldichte Teambus verhinderte, dass noch pikantere Details an die Presse gelangten. Es wird gemunkelt, es gibt massive Verstimmungen seitens der Fahrer gegenüber Teamchef Elmo. Was von der Teamleitung gegenüber den Medien gestern noch als Gelegenheit Erfahrungen zu sammeln verkauft wurde, versteht - so wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt - im Fahrerlager niemand. Es herrscht Unverständnis, warum man für diese Tour angemeldet wurde, anstatt sinnvoll zu traineren und das ein oder andere Tagesrennen zu fahren. Da auch uns zu diesem Zeitpunkt keine weiterführenden Informationen vorliegen, bleibt nur abzuwarten, wie sich das Klima weiter entwickelt und ob man wenigstens an Etappe 3 einen Achtungserfolg einfahren kann.
Es rumort im Hause Elmo
Kaum waren die Fahrer im Ziel wurde es laut im Mannschaftsbus. Etappe 2 der Katalonien-Rundfahrt verlief für das junge Team noch unerfolgreicher als am Vortrag. Am Ende steht gerade einmal P27 für Ulrich, nachdem man es verpasste in die 23 Kopf starke Gruppe zu gelangen, aus der letztlich der Tagessieger ermittelt wurde. Nur der weitgehend schalldichte Teambus verhinderte, dass noch pikantere Details an die Presse gelangten. Es wird gemunkelt, es gibt massive Verstimmungen seitens der Fahrer gegenüber Teamchef Elmo. Was von der Teamleitung gegenüber den Medien gestern noch als Gelegenheit Erfahrungen zu sammeln verkauft wurde, versteht - so wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt - im Fahrerlager niemand. Es herrscht Unverständnis, warum man für diese Tour angemeldet wurde, anstatt sinnvoll zu traineren und das ein oder andere Tagesrennen zu fahren. Da auch uns zu diesem Zeitpunkt keine weiterführenden Informationen vorliegen, bleibt nur abzuwarten, wie sich das Klima weiter entwickelt und ob man wenigstens an Etappe 3 einen Achtungserfolg einfahren kann.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 25.03.2026: Catalunya et3: Costa Daurada > Costa Daurada
Wie vom Dachs gestochen
Nach abermals nervösem Start, der vom Kampf um das Bergtrikot geprägt war, formierte sich die erste wirklich funktionierende Gruppe erst nach 57 Kilometern auf der Abfahrt vom Coll de Capofons. Zwei Kilometer zuvor waren bereits der spätere Sieger Hsien Wu und sein Helfer Norbert Wiener, beide vom Team Radunion, aus der Gruppe um die Jäger des Bergtrikots heraus attackiert, nachdem diese, am Gipfel angekommen, das Tempo einstellten. Während man im Peloton vor den anstrengenden Bergetappen der kommenden Tage lange Zeit den lieben Gott 'nen guten Mann sein ließ, bildete sich hinter Wu und Wiener eine kleine Verfolgergruppe.
Im Team Elmo war man nach dem enttäuschenden Tourauftakt heute deutlich aufmerksamer unterwegs. So war Ed Woila bereits früh im Rennen an zwei Attacken beteiligt. Beide wurden jedoch recht zeitnah wieder eingefangen. Mit Donaldo Pato und Stefan Zander schafften es aber gleich zwei Elmos in die 5-köpfige Verfolgergruppe. Pato übernahm lange Zeit die Tempoarbeit. Als er allerdings auf der Abfahrt vom Col de Capofons vor einem auf die Straße springenden spanischen Dachs erschrak - Dachse kennt man auf Kuba nicht - verbremste er sich, kam ins Straucheln und stürzte. Die weiche Grasnarbe und ein Strauch federten den Sturz glücklicherweise ab und verhinderten Schlimmeres. Den Schreck schnell aus den Gliedern geschüttelt, stieg er wieder auf seinen Drahtesel und fuhr zurück in die wartende Gruppe. Für die nächsten ca. 50km stand er allein im Wind und versuchte den Vorsprung der beiden Radu's in Schach zu halten. Als am Col Roig die vier übrigen Verfolger das Tempo erhöhten, verlor er schließlich völlig außer Atem den Anschluss. Das gleiche Schicksal hatte zuvor an gleicher Stelle Wiener ereilt, den die Verfolger nun aufsammelten. Nun hieß es also 4 gegen 1...und Zander mittendrin. Am Ende reichte es zwar 'nur' für Platz 5 aber gemessen am starken Feld ist dieser in Kombination mit dem 11. Platz, den Ulrich im 5min später einfahrenden Peloton noch ersprinten konnte, genau der Achtungserfolg den das kleine Team aus Thüringen so herbeigesehnt hat. Die Stimmung jedenfalls dürfte sich nun wieder deutlich heben. So dröhnte auch aus dem Mannschaftsbus bereits wieder Musik statt wie noch am Vortag Gebrüll.
Ab morgen gehts in die katalanischen Berge und das Feld ist mit starken Kletterern gut bestückt. Man darf gespannt sein, wie man dem im Team Elmo begegnet. Aber etwas gute Laune schadet da sicher nicht.
Wie vom Dachs gestochen
Nach abermals nervösem Start, der vom Kampf um das Bergtrikot geprägt war, formierte sich die erste wirklich funktionierende Gruppe erst nach 57 Kilometern auf der Abfahrt vom Coll de Capofons. Zwei Kilometer zuvor waren bereits der spätere Sieger Hsien Wu und sein Helfer Norbert Wiener, beide vom Team Radunion, aus der Gruppe um die Jäger des Bergtrikots heraus attackiert, nachdem diese, am Gipfel angekommen, das Tempo einstellten. Während man im Peloton vor den anstrengenden Bergetappen der kommenden Tage lange Zeit den lieben Gott 'nen guten Mann sein ließ, bildete sich hinter Wu und Wiener eine kleine Verfolgergruppe.
Im Team Elmo war man nach dem enttäuschenden Tourauftakt heute deutlich aufmerksamer unterwegs. So war Ed Woila bereits früh im Rennen an zwei Attacken beteiligt. Beide wurden jedoch recht zeitnah wieder eingefangen. Mit Donaldo Pato und Stefan Zander schafften es aber gleich zwei Elmos in die 5-köpfige Verfolgergruppe. Pato übernahm lange Zeit die Tempoarbeit. Als er allerdings auf der Abfahrt vom Col de Capofons vor einem auf die Straße springenden spanischen Dachs erschrak - Dachse kennt man auf Kuba nicht - verbremste er sich, kam ins Straucheln und stürzte. Die weiche Grasnarbe und ein Strauch federten den Sturz glücklicherweise ab und verhinderten Schlimmeres. Den Schreck schnell aus den Gliedern geschüttelt, stieg er wieder auf seinen Drahtesel und fuhr zurück in die wartende Gruppe. Für die nächsten ca. 50km stand er allein im Wind und versuchte den Vorsprung der beiden Radu's in Schach zu halten. Als am Col Roig die vier übrigen Verfolger das Tempo erhöhten, verlor er schließlich völlig außer Atem den Anschluss. Das gleiche Schicksal hatte zuvor an gleicher Stelle Wiener ereilt, den die Verfolger nun aufsammelten. Nun hieß es also 4 gegen 1...und Zander mittendrin. Am Ende reichte es zwar 'nur' für Platz 5 aber gemessen am starken Feld ist dieser in Kombination mit dem 11. Platz, den Ulrich im 5min später einfahrenden Peloton noch ersprinten konnte, genau der Achtungserfolg den das kleine Team aus Thüringen so herbeigesehnt hat. Die Stimmung jedenfalls dürfte sich nun wieder deutlich heben. So dröhnte auch aus dem Mannschaftsbus bereits wieder Musik statt wie noch am Vortag Gebrüll.
Ab morgen gehts in die katalanischen Berge und das Feld ist mit starken Kletterern gut bestückt. Man darf gespannt sein, wie man dem im Team Elmo begegnet. Aber etwas gute Laune schadet da sicher nicht.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 26.03.2026: Catalunya et4: Mataró > Vallter
Höchstleistung dank Missverständnis
Tag 4 der Katalonien Rundfahrt stand an und es ging ins Gebirge. Wie schon in den vergangenen Tagen stand auch heute der Beginn der Etappe ganz im Zeichen des Kampfes um das gepunktete Bergtrikot. So standen mit Weilhammer (GruppoRoma) und Volet (Team Cateleillon) erneut die üblichen Verdächtigen im Zentrum des Geschehens. Doch heute war das Feld unbarmherziger als zuletzt und kontrollierte recht aggressiv. So blieb nach dem Coll de Parpers nach ca. 10km lediglich das Duo Weilhammer/Cunningham (beide GruppoRoma) an der Spitze. Hier roch Ed Woila seine Chance und bekam von Teamchef Elmo zunächst freie Fahrt. Er attackierte und fuhr mit hohem Tempo erfolgreich auf das Spitzenduo auf. Was nun folgt erscheint fast surreal, so akribisch sich die Teams doch mit der Streckenführung auseinandersetzen: Im Interview nach der Zielankunft berichtete uns Woila exklusiv von der Flucht.So beeilte er sich extra, als einer der ersten im Feld einen Blick auf den traumhaften kleinen Strandort Sant Feliu an der Costa Brava zu erhaschen, da er mit diesem eine fantastische Urlaubserinnerung aus Kindheitstagen mit Mutter Tatjana verbindet. Nur verlief die Streckenführung nicht entlang des malerischen Urlaubsortes Sant Feliu de Guixols, sondern durch den 100km entfernten Bergort Sant Feliu de Codines. Entsprechend groß, Woilas Verwunderung, als auch am Gipfel kein Meer in Sicht kam. Trost fand er aber recht schnell in der gewonnenen Bergwertung, immerhin der Kategorie 2, die er sich mit einem beherzten Antritt vor Weilhammer sichern konnte.
Anschließend rief ihn Teamchef Elmo wieder zurück ins Peloton. Zu wertvoll sind seine Helferdienste im Gebirge für Nachwuchs-Bergpuma Jairo Pinto aus Ecuador. Dieser blieb bis zum entscheidenden Schlussanstieg hinauf ins weltbekannte Skigebiet Vollter wohlbehütet im Kreise der Teamkameraden. Unbarmherzige 16km dauerte der Anstieg auf den Gipfel der katalanischen Pyrenäen, davon 10km mit starken Steigungsgraden. Pinto präsentierte sich gut in Form. Zwar ist er mit seinen gerade einmal 21 Jahren noch nicht in der Lage, mit den Besten mitzuhalten aber auch nicht hoffnungslos weit entfernt. So verlor er auf Tagessieger Salomón Hoyos aus dem Team Alpacas - und bei diesem liegt die Bergfestigkeit schließlich bereits im Teamnamen - gerade einmal anderthalb Minuten. Sein 25. Platz heute bringt ihn in Position für eine Top 30 Platzierung im Gesamtklassement. Und auch wenn das nicht wirklich jemanden frohlocken lässt, so wäre es doch angesichts des starken Fahrerfelds bei dieser Tour, durchaus ein erstrebenswertes Ziel.
Ob es aber dazu kommt und Pinto die gute Leistung auch in den harten Schlussanstiegen der kommenden zwei Tage bestätigen kann, bleibt abzuwarten.
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And today we've got another little special for you: Due to the high demand from our non german-speaking fellows and cycling enthusiasts the one and only Elmo-Report will also be published in English in the future. Please excuse any errors, there are no native speakers in our editorial team. Also we are working on translating the existing race reports. We ask for your understanding, as this may take some time.
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Race Report March 26, 2026: Tour of Catalonia ET4: Mataró > Vallter
Top Performance Thanks to a Misunderstanding
Day 4 of the Tour of Catalonia was upon us, and the riders headed into the mountains. As in previous days, the start of the stage was dominated by the battle for the polka dot jersey. Weilhammer (Gruppo Roma) and Volet (Team Cateléillon), the usual suspects, were once again at the center of the action. However, today the peloton was more unforgiving than before and controlled the race quite aggressively. After the Coll de Parpers, after about 10km, only the duo of Weilhammer and Cunningham (both Gruppo Roma) remained at the front. Ed Woola sensed his opportunity and was given free rein by team manager Elmo. He attacked and successfully caught the leading duo at high speed. What followed seems almost surreal, given how meticulously the teams had planned the route: In an interview after crossing the finish line, Woila exclusively told us about the breakaway. He had made a point of being one of the first in the peloton to catch a glimpse of the idyllic little beach town of Sant Feliu on the Costa Brava, as it held fantastic childhood holiday memories for him with his mother, Tatjana. However, the route didn't lead through the picturesque resort of Sant Feliu de Guixols, but rather through the mountain town of Sant Feliu de Codines, 100 km away. Woila was understandably surprised when, even at the summit, there was no sea in sight. He quickly found solace, however, in winning the mountain classification, a Category 2 climb, which he secured with a spirited attack ahead of Weilhammer.
Afterwards, team manager Elmo called him back into the peloton. His support in the mountains was too valuable for the up-and-coming mountain rider, Jairo Pinto, from Ecuador. He remained safely among his teammates until the decisive final climb up to the world-famous Vollter ski resort. The ascent to the summit of the Catalan Pyrenees was a relentless 16km, 10km of which featured steep gradients. Pinto showed good form. Although at just 21 years old he's not yet able to keep up with the very best, he's not hopelessly out of contention either. He lost only a minute and a half to stage winner Salomón Hoyos from Team Alpacas – whose name, after all, reflects his climbing prowess. His 25th place today puts him in a position for a top 30 finish in the overall standings. And while that might not exactly fill anyone with elation, it would certainly be a worthwhile goal given the strength of the field in this Tour.
Whether this will come to pass, and whether Pinto can maintain this strong performance on the tough final climbs of the next two days, remains to be seen.
Höchstleistung dank Missverständnis
Tag 4 der Katalonien Rundfahrt stand an und es ging ins Gebirge. Wie schon in den vergangenen Tagen stand auch heute der Beginn der Etappe ganz im Zeichen des Kampfes um das gepunktete Bergtrikot. So standen mit Weilhammer (GruppoRoma) und Volet (Team Cateleillon) erneut die üblichen Verdächtigen im Zentrum des Geschehens. Doch heute war das Feld unbarmherziger als zuletzt und kontrollierte recht aggressiv. So blieb nach dem Coll de Parpers nach ca. 10km lediglich das Duo Weilhammer/Cunningham (beide GruppoRoma) an der Spitze. Hier roch Ed Woila seine Chance und bekam von Teamchef Elmo zunächst freie Fahrt. Er attackierte und fuhr mit hohem Tempo erfolgreich auf das Spitzenduo auf. Was nun folgt erscheint fast surreal, so akribisch sich die Teams doch mit der Streckenführung auseinandersetzen: Im Interview nach der Zielankunft berichtete uns Woila exklusiv von der Flucht.So beeilte er sich extra, als einer der ersten im Feld einen Blick auf den traumhaften kleinen Strandort Sant Feliu an der Costa Brava zu erhaschen, da er mit diesem eine fantastische Urlaubserinnerung aus Kindheitstagen mit Mutter Tatjana verbindet. Nur verlief die Streckenführung nicht entlang des malerischen Urlaubsortes Sant Feliu de Guixols, sondern durch den 100km entfernten Bergort Sant Feliu de Codines. Entsprechend groß, Woilas Verwunderung, als auch am Gipfel kein Meer in Sicht kam. Trost fand er aber recht schnell in der gewonnenen Bergwertung, immerhin der Kategorie 2, die er sich mit einem beherzten Antritt vor Weilhammer sichern konnte.
Anschließend rief ihn Teamchef Elmo wieder zurück ins Peloton. Zu wertvoll sind seine Helferdienste im Gebirge für Nachwuchs-Bergpuma Jairo Pinto aus Ecuador. Dieser blieb bis zum entscheidenden Schlussanstieg hinauf ins weltbekannte Skigebiet Vollter wohlbehütet im Kreise der Teamkameraden. Unbarmherzige 16km dauerte der Anstieg auf den Gipfel der katalanischen Pyrenäen, davon 10km mit starken Steigungsgraden. Pinto präsentierte sich gut in Form. Zwar ist er mit seinen gerade einmal 21 Jahren noch nicht in der Lage, mit den Besten mitzuhalten aber auch nicht hoffnungslos weit entfernt. So verlor er auf Tagessieger Salomón Hoyos aus dem Team Alpacas - und bei diesem liegt die Bergfestigkeit schließlich bereits im Teamnamen - gerade einmal anderthalb Minuten. Sein 25. Platz heute bringt ihn in Position für eine Top 30 Platzierung im Gesamtklassement. Und auch wenn das nicht wirklich jemanden frohlocken lässt, so wäre es doch angesichts des starken Fahrerfelds bei dieser Tour, durchaus ein erstrebenswertes Ziel.
Ob es aber dazu kommt und Pinto die gute Leistung auch in den harten Schlussanstiegen der kommenden zwei Tage bestätigen kann, bleibt abzuwarten.
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And today we've got another little special for you: Due to the high demand from our non german-speaking fellows and cycling enthusiasts the one and only Elmo-Report will also be published in English in the future. Please excuse any errors, there are no native speakers in our editorial team. Also we are working on translating the existing race reports. We ask for your understanding, as this may take some time.
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Race Report March 26, 2026: Tour of Catalonia ET4: Mataró > Vallter
Top Performance Thanks to a Misunderstanding
Day 4 of the Tour of Catalonia was upon us, and the riders headed into the mountains. As in previous days, the start of the stage was dominated by the battle for the polka dot jersey. Weilhammer (Gruppo Roma) and Volet (Team Cateléillon), the usual suspects, were once again at the center of the action. However, today the peloton was more unforgiving than before and controlled the race quite aggressively. After the Coll de Parpers, after about 10km, only the duo of Weilhammer and Cunningham (both Gruppo Roma) remained at the front. Ed Woola sensed his opportunity and was given free rein by team manager Elmo. He attacked and successfully caught the leading duo at high speed. What followed seems almost surreal, given how meticulously the teams had planned the route: In an interview after crossing the finish line, Woila exclusively told us about the breakaway. He had made a point of being one of the first in the peloton to catch a glimpse of the idyllic little beach town of Sant Feliu on the Costa Brava, as it held fantastic childhood holiday memories for him with his mother, Tatjana. However, the route didn't lead through the picturesque resort of Sant Feliu de Guixols, but rather through the mountain town of Sant Feliu de Codines, 100 km away. Woila was understandably surprised when, even at the summit, there was no sea in sight. He quickly found solace, however, in winning the mountain classification, a Category 2 climb, which he secured with a spirited attack ahead of Weilhammer.
Afterwards, team manager Elmo called him back into the peloton. His support in the mountains was too valuable for the up-and-coming mountain rider, Jairo Pinto, from Ecuador. He remained safely among his teammates until the decisive final climb up to the world-famous Vollter ski resort. The ascent to the summit of the Catalan Pyrenees was a relentless 16km, 10km of which featured steep gradients. Pinto showed good form. Although at just 21 years old he's not yet able to keep up with the very best, he's not hopelessly out of contention either. He lost only a minute and a half to stage winner Salomón Hoyos from Team Alpacas – whose name, after all, reflects his climbing prowess. His 25th place today puts him in a position for a top 30 finish in the overall standings. And while that might not exactly fill anyone with elation, it would certainly be a worthwhile goal given the strength of the field in this Tour.
Whether this will come to pass, and whether Pinto can maintain this strong performance on the tough final climbs of the next two days, remains to be seen.
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 27.03.2026: Catalunya et5: La Seu dUrgell > Coll de Pal
„Andere werden jetzt auf den Berg schauen… Auf seinen Reichtum, auf seine Lage.“
Etappe 5 war mit 4100 Höhenmeter auf 155 Kilometern die Königsetappe der diesjährigen Volta Ciclista a Catalunya, die damit endgültig in die heiße Phase überging. Bergankunft an einer Hors-Kategorie, davor ging es über drei Einer- und eine Zweier-Kategorie. Auf dem Weg ins Ziel lagen also mächtig viele Wertungspunkte und Prämien. Von diesen etwas abzubekommen, war heute der Auftrag von Dagoberto Pato und Ed Woila. Und das Unterfangen sollte erfolgreich sein. Pato erfuhr zwei 4. Plätze bei zwei der Kategorie 1 Wertungen. Woila fuhr gar je als zweiter über den Port Colldarnat und den Coll de Josa, anschließend überquerte er als erster den Coll de Fumanya und immerhin noch als Dritter über den Collada Sobirana und sicherte sich so insgesamt 37 Punkte. Damit klettert er mit nun insgesamt 52 Punkten auf Platz 2 der Bergwertung hinter Dennis Weilhammer (GruppoRoma) mit 65 Punkten aber vor dem späteren erneuten Tagessieger Salomon Hoyos (Team Alpacas) mit 30 Punkten.
Doch nicht nur war die 'Mission Bergpunkte' von Erfolg gekrönt, auch konnten Pato und Woila vor dem letzten Schlussanstieg noch wertvolle Helferdienste für Nachwuchs-Captain Jairo Pinto leisten. Dieser hatte nach einer Tempoverschärfung im Feld der Kapitäne knapp 30km vor der Zielankunft am Coll de Pal bereits alle anderen Helfer verloren. Gemeinsam knallten die drei in den 20km langen Schlussanstieg. 15km vor dem Ziel mussten dann aber auch die von der langen Flucht erschöpften Helfer abreißen lassen und Pinto blieb allein im Peloton. Dies gelang immerhin bis zum Kilometer 146, dann musste auch er abreißen lassen. Mit einem tollen Kampf über die restlichen 10 Kilometer sicherte sich Pinto aber noch Platz 20 auf dieser schweren Etappe und übertraf damit sogar das gute Ergebnis vom Vortag. Auch klettert er damit zumindest vorrübergehend um 6 Plätze im Gesamtklassement auf Rang 24.
Damit haben sich sowohl Pinto als auch Woila gute Ausgangspositionen für ein respektables Endergebnis bei dieser schweren Tour durch die katalanischen Pyrenäen geschaffen. Doch noch liegen insgesamt 4450 Höhenmeter auf 220 Kilometern zwischen ihnen und der Zielankunft in Barcelona. Wir freuen uns auf morgen!
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Race Report March 27, 2026: Tour of Catalonia ET5: La Seu dUrgell > Coll de Pal
"Others will now look at the mountain… at its riches, at its location"
Stage 5, with 4,100 meters of elevation gain over 155 kilometers, was the queen stage of this year's Volta Ciclista a Catalunya, marking the definitive start of the decisive phase. The mountain finish included a Hors category climb, preceded by three category 1 climbs and one category 2 climb. A significant number of points and prizes were up for grabs along the way. Dagoberto Pato and Ed Woila were determined to claim some of these today. And their endeavor proved successful. Pato secured two fourth-place finishes in two category 1 sprints. Woila even crossed the Port Colldarnat and the Coll de Josa in second place, then took first over the Coll de Fumanya and still managed to finish third over the Collada Sobirana, securing a total of 37 points. This puts him in second place in the King of the Mountains standings with a total of 52 points, behind Dennis Weilhammer (Gruppo Roma) with 65 points, but ahead of the eventual stage winner Salomon Hoyos (Team Alpacas) with 30 points.
But not only was the 'Mission Mountain Points' crowned with success, Pato and Woila were also able to provide valuable support for junior captain Jairo Pinto before the final climb. After a surge in pace among the leaders, Pinto had already lost all his other helpers with just under 30km to go before the finish at the Coll de Pal. The three of them then launched into the final 20km climb together. With 15km to go, however, even the helpers, exhausted from the long breakaway, had to drop back, leaving Pinto alone in the peloton. He managed to hold on until kilometer 146, when he too was forced to leave. But with a fantastic fight over the remaining 10km, Pinto secured 20th place on this tough stage, even surpassing his strong result from the previous day. This also moves him up six places in the general classification, at least temporarily, to 24th.
This puts both Pinto and Woila in good positions for a respectable finish in this challenging tour through the Catalan Pyrenees. However, a total of 4450 meters of climbing over 220km still lie between them and the finish in Barcelona. We're looking forward to tomorrow!
„Andere werden jetzt auf den Berg schauen… Auf seinen Reichtum, auf seine Lage.“
Etappe 5 war mit 4100 Höhenmeter auf 155 Kilometern die Königsetappe der diesjährigen Volta Ciclista a Catalunya, die damit endgültig in die heiße Phase überging. Bergankunft an einer Hors-Kategorie, davor ging es über drei Einer- und eine Zweier-Kategorie. Auf dem Weg ins Ziel lagen also mächtig viele Wertungspunkte und Prämien. Von diesen etwas abzubekommen, war heute der Auftrag von Dagoberto Pato und Ed Woila. Und das Unterfangen sollte erfolgreich sein. Pato erfuhr zwei 4. Plätze bei zwei der Kategorie 1 Wertungen. Woila fuhr gar je als zweiter über den Port Colldarnat und den Coll de Josa, anschließend überquerte er als erster den Coll de Fumanya und immerhin noch als Dritter über den Collada Sobirana und sicherte sich so insgesamt 37 Punkte. Damit klettert er mit nun insgesamt 52 Punkten auf Platz 2 der Bergwertung hinter Dennis Weilhammer (GruppoRoma) mit 65 Punkten aber vor dem späteren erneuten Tagessieger Salomon Hoyos (Team Alpacas) mit 30 Punkten.
Doch nicht nur war die 'Mission Bergpunkte' von Erfolg gekrönt, auch konnten Pato und Woila vor dem letzten Schlussanstieg noch wertvolle Helferdienste für Nachwuchs-Captain Jairo Pinto leisten. Dieser hatte nach einer Tempoverschärfung im Feld der Kapitäne knapp 30km vor der Zielankunft am Coll de Pal bereits alle anderen Helfer verloren. Gemeinsam knallten die drei in den 20km langen Schlussanstieg. 15km vor dem Ziel mussten dann aber auch die von der langen Flucht erschöpften Helfer abreißen lassen und Pinto blieb allein im Peloton. Dies gelang immerhin bis zum Kilometer 146, dann musste auch er abreißen lassen. Mit einem tollen Kampf über die restlichen 10 Kilometer sicherte sich Pinto aber noch Platz 20 auf dieser schweren Etappe und übertraf damit sogar das gute Ergebnis vom Vortag. Auch klettert er damit zumindest vorrübergehend um 6 Plätze im Gesamtklassement auf Rang 24.
Damit haben sich sowohl Pinto als auch Woila gute Ausgangspositionen für ein respektables Endergebnis bei dieser schweren Tour durch die katalanischen Pyrenäen geschaffen. Doch noch liegen insgesamt 4450 Höhenmeter auf 220 Kilometern zwischen ihnen und der Zielankunft in Barcelona. Wir freuen uns auf morgen!
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Race Report March 27, 2026: Tour of Catalonia ET5: La Seu dUrgell > Coll de Pal
"Others will now look at the mountain… at its riches, at its location"
Stage 5, with 4,100 meters of elevation gain over 155 kilometers, was the queen stage of this year's Volta Ciclista a Catalunya, marking the definitive start of the decisive phase. The mountain finish included a Hors category climb, preceded by three category 1 climbs and one category 2 climb. A significant number of points and prizes were up for grabs along the way. Dagoberto Pato and Ed Woila were determined to claim some of these today. And their endeavor proved successful. Pato secured two fourth-place finishes in two category 1 sprints. Woila even crossed the Port Colldarnat and the Coll de Josa in second place, then took first over the Coll de Fumanya and still managed to finish third over the Collada Sobirana, securing a total of 37 points. This puts him in second place in the King of the Mountains standings with a total of 52 points, behind Dennis Weilhammer (Gruppo Roma) with 65 points, but ahead of the eventual stage winner Salomon Hoyos (Team Alpacas) with 30 points.
But not only was the 'Mission Mountain Points' crowned with success, Pato and Woila were also able to provide valuable support for junior captain Jairo Pinto before the final climb. After a surge in pace among the leaders, Pinto had already lost all his other helpers with just under 30km to go before the finish at the Coll de Pal. The three of them then launched into the final 20km climb together. With 15km to go, however, even the helpers, exhausted from the long breakaway, had to drop back, leaving Pinto alone in the peloton. He managed to hold on until kilometer 146, when he too was forced to leave. But with a fantastic fight over the remaining 10km, Pinto secured 20th place on this tough stage, even surpassing his strong result from the previous day. This also moves him up six places in the general classification, at least temporarily, to 24th.
This puts both Pinto and Woila in good positions for a respectable finish in this challenging tour through the Catalan Pyrenees. However, a total of 4450 meters of climbing over 220km still lie between them and the finish in Barcelona. We're looking forward to tomorrow!
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Elmo-Tours
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Re: Alles neu macht der März - Elmo-Tours nunmehr kein Scherz
Rennbericht 28.03.2026 Catalunya et6: Berga > Queralt
Ruhetag im Feld
Nach den gestrigen Anstrengungen verlief die sechste Etappe für Team Elmo deutlich ruhiger. Da sich die unmittelbare Konkurrenz um die Bergwertung heute nicht angriffslustig zeigte, nutzte auch Ed Woila die Gelegenheit und erholte sich im Feld. Obwohl bereits 65km vor der Berganunft in Canyet Berga Queralt von allen Helfern isoliert, konnte Jairo Pinto seine aufsteigende Form erneut bestätigen und kam heute gar als 18. über die Ziellinie. Er verbessert sich damit vorrübergehend im Gesamtklassement um einen Rang auf Platz 23. Woila verbleibt weiter auf Rang 2 der Bergwertung.
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Race Report March 28, 2026 Tour of Catalonia ET6: Berga > Queralt
Rest Day in the Peloton
After yesterday's exertions, the sixth stage was considerably easier for Team Elmo. Since their immediate competitors for the King of the Mountains classification weren't aggressive today, Ed Woila also took the opportunity to recover in the peloton. Although already isolated from all helpers 65km before the mountain arrival in Canyet Berga Queralt, Jairo Pinto was able to confirm his improving form once again and even crossed the finish line in 18th place today. This temporarily moves him up one place in the overall standings to 23rd. Woila remains in 2nd place in the King of the Mountains classification.
Ruhetag im Feld
Nach den gestrigen Anstrengungen verlief die sechste Etappe für Team Elmo deutlich ruhiger. Da sich die unmittelbare Konkurrenz um die Bergwertung heute nicht angriffslustig zeigte, nutzte auch Ed Woila die Gelegenheit und erholte sich im Feld. Obwohl bereits 65km vor der Berganunft in Canyet Berga Queralt von allen Helfern isoliert, konnte Jairo Pinto seine aufsteigende Form erneut bestätigen und kam heute gar als 18. über die Ziellinie. Er verbessert sich damit vorrübergehend im Gesamtklassement um einen Rang auf Platz 23. Woila verbleibt weiter auf Rang 2 der Bergwertung.
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Race Report March 28, 2026 Tour of Catalonia ET6: Berga > Queralt
Rest Day in the Peloton
After yesterday's exertions, the sixth stage was considerably easier for Team Elmo. Since their immediate competitors for the King of the Mountains classification weren't aggressive today, Ed Woila also took the opportunity to recover in the peloton. Although already isolated from all helpers 65km before the mountain arrival in Canyet Berga Queralt, Jairo Pinto was able to confirm his improving form once again and even crossed the finish line in 18th place today. This temporarily moves him up one place in the overall standings to 23rd. Woila remains in 2nd place in the King of the Mountains classification.
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