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by HTCColumbia » Mon Jun 17, 2013 3:23 am
Tour du Luxembourg: Prologue.
Beim Prolog über 3 km konnte sich das Team HTCColumbia durchaus gute Chancen ausrechnen, denn Christian Calcagni gilt als guter Zeitfahrer, einer der Top 5 des Feldes. Doch am Ende blieb ihm nur Platz 13 - er hat zu viel riskiert. Dazu holten Klassementsfahrer Bruno Bertogliati und Wasserträger Light Yagami die Plätze 21 und 24 - eine gute Ausgangsposition für Bertogliati im Gesamtklassement.
Tour du Luxembourg: Première Étape.
Eine Etappe, für die die Gefahr, dass Albasini abgehängt wird, recht groß war und viele Sprinter besser als Calcagni waren. Doch Albasini schaffte es, in der Gruppe zu bleiben, und so endete die Etappe mit drei Fahrern (Murray, Benrahal (beide Jockelsteam) und Coventry (Girl Power)), die als Ausreißergruppe mit 9 Sekunden Vorsprung triumphierten, und einem Massensprint dahinter. In diesem erreichte das Team HTCColumbia ein hervorragendes Teamergebnis mit Albasini, Calcagni und Giuseppe Gianetti auf 6, 9 und 12. Zusätzlich positionierte Yagami sich auf Platz 27. Das war zu diesem Zeitpunkt das beste Ergebnis dieser Truppe, mit zwei Platzierungen in den Top 10 und sogar drei Platzierungen in den Top 10 des Hauptfeldes.
Tour du Luxembourg: Deuxième Étape.
Für diese Etappe haben wir Daniel Dufaux alle Freiheiten gegeben. Er fühlte sich gut und sollte schauen, dass er in einer Ausreißergruppe unterkommt. Das hat er auch geschafft, zusammen mit Kimberly McRae (Girl Power) sowie Vittorio Alfieri und Placido Cerri (beide VeloPiemonte). Dabei hat er in vier Bergwertungen Platz 3 (zwei der dritten, zwei der vierten Kategorie) und bei einer der vierten Kategorie den zweiten Platz geholt. Zusätzlich holte Bertogliati noch die einzige Sprintwertung des Tages. Im Ziel dann wurde Bertogliati 14. und Calcagni 26. Ein annehmbares Ergebnis für ein so junges Team.
Tour du Luxembourg: Troisième Étape.
Der vierte Tag dieser Tour war wieder von einem recht guten Ergebnis geprägt, denn das Profil war ein schwieriges für die Jungtalente. Calcagni, Bertogliati und Co. würde nicht bis zum Ende mithalten können, das war klar. Dafür war der 9. Platz von Bertogliati aber ein sehr gutes Ergebnis. Erstaunlicher war da schon Platz 19 für Albasini, 27 für Gianetti und "nur" 29 für Calcagni. Dennoch ein guter Tag.
Tour du Luxembourg: Dernière Étape.
Die letzte Etappe war die bisher beste in der Geschichte des jungen Teams. Eine Wahnsinnsetappe. Es wurde bereits sehr früh gesiebt, doch das Feld fand wieder zusammen. Am Ende setzten sich Tom De Weert und Jurgen Van den Broeck (beide Lotto-Belisol) ab und gewannen mit 27 Sekunden vor dem Hauptfeld. Dahinter wurde es aber ein Siegeszug für HTCColumbia. Attilio Albasini holte sich Platz 3 - das erste Podium für das frisch wiederbelebte Team. Dazu kamen noch Platz 10 für Calcagni, 20 für Dufaux, 21 für Bertogliati und 23 für Gianetti - ein super Teamergebnis. Doch das beste für HTCColumbia passierte kurz zuvor - bei der Sprintwertung 12 km vor dem Ziel. Der sportliche Leiter von HTC sah im Klassement, dass zwischen dem derzeitigen Träger des weißen Trikots, Heiko Reithmeier, und Bruno Bertogliati nur eine Sekunde Unterschied lag. Und da nur zwei Fahrer vorn in der Ausreißergruppe waren, wies er Bertogliati an, bei der Zwischenwertung zu sprinten, um zwei Sekunden zu gewinnen. Bertogliati sprintete, gewann die zwei Sekunden hinzu und sicherte sich Platz 9 in der Gesamtwertung und das Trikot des besten Jungfahrers. Mit einer Sekunde Vorsprung. Unglaublich.
Tour du Luxembourg: Le bilan.
In der Gesamtwertung schaffte neben Bertogliati (9.) auch Calcagni den Sprung in die vergüteten Plätze (26.). Und natürlich gewann Bertogliati, wie oben bereits erwähnt, mit einer Sekunde Vorsprung und einem tollen Schachzug, das Jungfahrertrikot am letzten Tag.
Tour du Luxembourg: Aprés.
Das Rennen Poykovskiy - Khanty-Mansiysk wird ausgelassen, der Tag zur Regeneration genutzt. Doch bei der Sloveniji will das Team HTCColumbia wieder angreifen. Vermutlich wird Light Yagami dann bereits nicht mehr Mitglied des Teams sein - es bestehen zu unterschiedliche Vorstellungen bei der Rolle Yagamis im Team.